fbpx

Zum Thema:

20.02.2020 - 18:1620.02.2020 – Das perfekte Datum fürs Ja-Wort?20.02.2020 - 15:46Zeig uns deine tierischen Mit­bewohner!20.02.2020 - 11:21Pärchen erlebte Schiffsschrauben­lärm statt Meeres­rauschen19.02.2020 - 18:25Rebellen/innen gesucht! Umwelt­schutz­bewegung geht aufs Ganze
Wirtschaft - Kärnten
SYMBOLFOTO © pixabay

60 Millionen Euro Investition:

Grünes Licht für Breit­band­ausbau in Kärnten

Kärnten – Nach mehrmonatiger, intensiver Prüfung gab es am Dienstag, den 20. August 2019, grünes Licht: Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union genehmigen die ambitionierten Breitbandpläne Kärntens.

 2 Minuten Lesezeit (287 Wörter)

Konkret bewilligt die Europäische Kommission 60 Millionen Euro Landes-Beihilfen an die „Breitbandinitiative Kärnten GmbH“ (BIK). „Damit können wir entlegene Regionen Kärntens an den Glasfaserhighway anschließen“, erklären Landeshauptmann Peter Kaiser und Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig am Dienstag, den 20. August 2019. „Eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur ist für so gut wie alle aktuellen und künftigen Technologien essentiell. Wir schaffen Infrastruktur für die Gegenwart und die Zukunft“, so Kaiser.

Netz soll in unterversorgten Regionen ausgebaut werden

Die genehmigten 60 Millionen Euro sollen im Lauf dieser Legislaturperiode – bis 2023 – verbaut werden. Budgetär wurde dafür bereits Vorsorge getroffen. „Es wird konkret um jene Gebiete gehen, in denen sich aufgrund der geographischen Lage oder einer geringen Besiedlungsdichte ein Ausbau für Privatanbieter nicht rechnet“, erläutert Schaunig. Das Netz soll in unterversorgten Regionen mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 100 Megabit bis zu einem Gigabit pro Sekunde für Downloads und Uploads ausgebaut werden. Private Provider erhalten dann zu gleichen und diskriminierungsfreien Bedingungen Zugang zu dem Breitbandnetz. Erste konkrete Ausbauprojekte werden im Herbst starten.

Genehmigung erstreckt sich ausschließlich auf „weiße Flecken“

In der Umsetzung der Ausbaupläne wird die BIK Kooperationen mit Partnern aus der Privatwirtschaft eingehen. „Damit können wir eine größere Hebelwirkung erzielen“, erläutert Schaunig. Die Regionen, in denen wir tätig werden können, gibt die österreichische Gebietskulisse vor. Die Genehmigung erstreckt sich ausschließlich auf „weiße Flecken“, wo Marktversagen herrscht. In diesem Zusammenhang appelliert die Technologiereferentin an die Bundesregierung, in die Fördergebietskarte mehr weiße Flecken aufzunehmen, in denen die BIK aktiv werden kann. „Mit einer Glasfaseranbindung machen wir diese Gebiete attraktiv für Wirtschaftstreibende und die ansässige Bevölkerung und wirken der Abwanderung entgegen“, so Schaunig.

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema:Direkt zum Beitrag auf 5min-Villach (5 Reaktionen) Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (7 Reaktionen)
Kommentare laden
ANZEIGE