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© Berufsfeuerwehr Klagenfurt

Feuerwehrschwimmer und Hubschrauber aus Klagenfurt:

Schwimmer in Döbriach unter­gegangen: Einsatz­kräfte vor Ort

Döbriach – Derzeit suchen Einsatzkräfte nach einem 66 jährigen Urlaubsgast, der beim Schwimmen im Millstätter See bei Döbriach untergegangen ist. Der Einsatz ist noch nicht abgeschlossen, die vermisste Person wurde noch nicht gefunden, bestätigte die Polizei gegenüber 5 Minuten. Auch Feuerwehrtaucher aus Klagenfurt und ein Hubschrauber sind vor Ort im Einsatz. 

 2 Minuten Lesezeit (337 Wörter) | Änderung am 22.08.2019 - 16.30 Uhr

Heute, am 22. August 2019 gegen 07.20 Uhr begaben sich ein 66-jähriger Urlaubsgast aus Lübeck/Deutschland und seine Ehegattin in der Gemeinde Radenthein, von einem Badestrand aus zum Schwimmen in den Millstätter See. Dann geschah das Unglück. Ungefähr 50 Meter vom Ufer entfernt ging der Mann aus bisher unbekannter Ursache plötzlich im See unter. Seine vor ihm schwimmende Frau konnte ihren Mann jedoch nicht mehr retten beziehungsweise bergen und schrie sofort um Hilfe.

Rettungsversuche verliefen erfolglos

Rettungsversuche durch sofort herbeieilende Grundstücksnachbarn sowie andere Gäste verliefen ebenfalls erfolglos. Die Suche nach dem Verunglückten durch Taucher und Mitglieder der Wasserrettung Döbriach, Wasserrettung Ferndorf, FF Döbriach, Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, der Hauptfeuerwehr Villach und FF Waiern verlief bisher erfolglos. Das Polizeiboot der Polizei Millstatt stand ebenfalls im Einsatz.

Rettungskräfte weiter im Einsatz

In diesem Bereich der Unglücksstelle befindet sich eine Geländekante im See, die in eine Tiefe von ca. 60 bis 70 Meter abfällt. Die Suche nach dem Verunfallten verlief bisher ergebnislos und ist nach wie vor im Gange.

Update 15 Uhr: Tauchroboter angefordert

Die Suchaktion nach den vermissten Urlaubsgast ist weiterhin in vollem Gange. Dies bestätigt auch Helmut Weissensteiner, Kärntner Leiter der Österreichischen Wasserrettung Einsatzstelle Sattendorf, gegenüber 5 Minuten. „Es herrscht Landestaucheralarm bei der Wasserrettung“, so Weissensteiner. Die nächste große Suchaktion startet um 17 Uhr. Auch ein Tauchroboter von der Wasserrettung Salzburg wurde angefordert. Dieser wird um zirka 19 Uhr eintreffen. Der Vermisste wird zwischen 40 und 120 Meter vermutet.

Update 16.30 Uhr: Berufsfeuerwehr Klagenfurt vor Ort

Auch die Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt sind vor Ort. Sie wurden mittels Hubschrauber des Innenministeriums an die Einsatzstelle geflogen. „Beim Eintreffen der Taucher war die vermeintliche Unfallstelle bereits von FF und ÖWR mit mehreren Bojen gekennzeichnet“, erklärt die Berufsfeuerwehr. „Nach genauer Erkundung der Örtlichkeit durch die Einsatzorganisationen wurde gemeinsam eine Taucherkette gebildet. Anschließend wurde der gesamte Bereich vom Ufer bis hin zu den Bojen abgesucht. Leider ohne Erfolg.“ Die Suche wird in den Nachmittagsstunden ausgeweitet und weiterhin fortgesetzt.

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