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Patrick Kleinfercher und Christoph Raunig, Gründer von myacker.com, legen selbst mit Hand an. Mit der Ackerbox wagen sie den nächsten Schritt.
Patrick Kleinfercher und Christoph Raunig, Gründer von myacker.com, legen selbst mit Hand an. Mit der Ackerbox wagen sie den nächsten Schritt. © mayacker.com

Frisch und Regional

Bald kannst du in Villach Gemüse aus der „Ackerbox“ genießen

Spittal/Villach – Am Montag fällt der Startschuss für die "Ackerbox" in Spittal. Funktionieren tut diese ähnlich wie ein Selbstbedienungsladen, bei dem man sich rund um die Uhr mit frischem Gemüse und anderen Produkten aus der Region versorgen kann. Auch in Villach soll es schon bald so eine Ackerbox geben. Uns hat Gründer Patrick Kleinfercher mehr darüber erzählt.

 3 Minuten Lesezeit (450 Wörter) | Änderung am 24.08.2019 - 17.54 Uhr

„Wir legen besonders viel Wert darauf, die Schnittstelle zwischen Produzenten und Konsumenten zu sein und wollen den Menschen die regionalen Produkte wieder etwas näher bringen“, erzählt uns Patrick Kleinfercher gleich zu Beginn des Gesprächs. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Christoph Raunig hatte er die Idee zur „Ackerbox“. Im Vorjahr traten die beiden bei der Puls 4 Show „2 Minuten, 2 Millionen“ mit dem Konzept von myacker.com an. Von zu Hause aus online das eigene Gemüse frisch pflanzen und genießen. Die Ernte wird dann frisch nach Hause geliefert. Ein echter Gemüsegarten durchs Internet. Investor Leo Willinger war sofort von der Idee begeistert.

Supermarkt in einer „Box“

Nun geht die Erfolgsgeschichte weiter. Am Montag, 26. August, wird in Spittal die erste Ackerbox in der Koschatstraße 42 eröffnet. Das Konzept funktioniert ähnlich wie bei einem Selbstbedienungsladen am Bauernhof, mit dem Vorteil, dass die Box sich in zentraler Lage befindet und man nicht erst zu einem landwirtschaftlichen Betrieb hinfahren muss. „Die Leute können sich hier rund um die Uhr mit frischem Gemüse und anderen regionalen Produkten versorgen“, erzählt Patrick Kleinfercher. Besonders wichtig sei ihm und seinem Geschäftspartner, die regionalen Produzenten in den Vordergrund zu holen und ihnen eine bequeme Möglichkeit zu bieten, ihre frische Ware zum Verkauf anzubieten. Beim „Supermarkt in der Box“ kann man sich also nach Herzenslust mit frischen Produkten eindecken – dabei ist es ganz egal, ob man nur Appetit auf eine einzelne Karotte hat oder sich am liebsten einen ganzen Gemüsekorb zusammenstellen möchte.

Bar oder mit Karte?

Auch die Zahlungsmöglichkeiten sind sehr fortschrittlich und lassen keine Wünsche offen. Bei der Ackerbox, die eigentlich eine kleiner High Tech Container ist, kann man sogar mit Karte oder bequem per Online Überweisung mit dem Smartphone bezahlen. „Natürlich ist auch Barbezahlung möglich. Dafür gibt es dann eine Kassa mit Wechselgeld“, so Patrick Kleinfercher. Die Produkte werden dann wie bei einer Selbstbedienungskassa im Supermarkt abgescannt.

Frisches Gemüse bald auch in Villach

Eine tolle Idee, wie wir finden. Da wundert es uns nicht, dass Spittal nicht der einzige Standort bleiben wird, an dem es in Zukunft eine Ackerbox geben soll. Auch weitere Städte in Kärnten sind im Gespräch. Als nächstes wird eine Box in Villach folgen. Ein genauer Standort steht noch nicht fest, doch auch hier wird auf eine gute Infrastruktur wert gelegt, damit möglichst viele Kundinnen und Kunden die Ackerbox einfach erreichen können. Weitere Standorte werden auch in Klagenfurt, St. Veit und Feldkirchen folgen – genial. Wir wünschen dem sympatischen Start Up Unternehmen auf alle Fälle weiterhin viel Erfolg für ihre grüne Zukunft.

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