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Unterlassene Hilfeleistung?

Tod eines 16-jährigen Mädchens wirft noch immer Fragen auf

Villach – Vor einem Jahr trug sich ein tragischer Vorfall in einer Betreuungseinrichtung in Villach zu. Eine 16-Jährige bestellte sich Medikamente im Internet, nahm diese ein und erstickte am eigenen Erbrochenen. Gegen mehrere Personen besteht der Verdacht unterlassener Hilfeleistung und fahrlässiger Tötung. Nun nimmt sich auch die Politik dem Fall an. 

 1 Minuten Lesezeit (127 Wörter) | Änderung am 27.08.2019 - 10.27 Uhr

Ein 16-jähriges Mädchen verstarb vor ungefähr einem Jahr in einer Betreuungseinrichtung im Raum Villach. Die Jugendliche erstickte an ihrem eigenen Erbrochenen. Die eingenommenen Medikamente soll sie zuvor im Internet bestellt haben. Die Ermittlungen laufen noch immer.

Vater der Verstorbenen äußert sich

Medienberichten zufolge stehen vier Personen im Verdacht der grob fahrlässigen Tötung bzw. unterlassenen Hilfeleistung. Demnach übergaben Betreuer das bestellte Paket mit den Medikamenten der 16-Jährigen ohne weitere Kontrollen. Für den morgigen Mittwoch, 28. August, hat die FPÖ eine Pressekonferenz zu diesem Fall angekündigt. Laut der Partei führte nämlich „Multiorganversagen in der Jugendhilfe zum Tod des Mädchens“. Auch der Vater der Verstorbenen wird bei der Konferenz sprechen und seine Erfahrungen mit der Kärntner Jugendhilfe schildern.

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