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Online Casinos und Spielautomaten

Wenn das Glücksspiel zur Sucht wird

Kärnten – Spiele – und dies gilt letzten Endes vor allem auch für Glücksspiele – haben auf den Menschen allgemein betrachtet einen äußerst positiven Einfluss. Es werden Endorphine ausgeschüttet und wenn man ein Spiel gewinnt, dann sorgt das für ein fast schon die Persönlichkeit stärkendes und euphorisierendes Glücksgefühl: Körper und Seele geht es dann sehr gut. Wenn dann noch Geldgewinne wortwörtlich ins Spiel kommen, dann steigt der Nervenkitzel zwar ins Unermessliche, doch der Spieler durchlebt auch oft ein Wechselbad der Gefühle.

 3 Minuten Lesezeit (393 Wörter) | Änderung am 04.09.2019 - 20.19 Uhr

Wissenschaftlicher sprechen hier von zwei Phasen: Die Gewinnphase sorgt für ein Wohlbefinden, in der Verlustphase spielt dagegen die Enttäuschung die erste Geige. Solch eine Niedergeschlagenheit wird aber schnell relativiert, wenn das Game wieder eine Chance bietet, eine neue Runde zu spielen und die Hoffnung des Spielers weckt, mit einem kommenden Gewinn die Niederlage des letzten Spiels vergessen zu machen. So entsteht schnell ein Teufelskreis, bei dem der Geldeinsatz letzten Endes nur Mittel zum Zweck ist, um ein Glücksgefühl zu stimulieren. Gerade bei Spielautomaten, die ja nach jeder Runde erneut zu einem neuen Spiel einladen, ist das Suchtpotential groß. Doch einige Online Casinos wie www.mrgreen.at bieten mittlerweile aktiv Hilfe.

Internet steigert Spielsucht

Das pathologische Spielen, wie Ärzte die Spielsucht auch nennen, ist in Österreich schon lange keine Seltenheit mehr. Bislang gibt es keine offiziellen Zahlen, wie viele Menschen hierzulande ein entsprechendes Suchtverhalten an den Tag legen, doch seitdem die Zahl der Internet Anschlüsse gestiegen ist, geht man von sehr hohen Zuwachsraten aus. Immerhin wird die Spielsucht mittlerweile von allen Seiten als rehabilitationsbedürftige Krankheit anerkannt. Während Casinos und Sportwetten Anbieter sowie Lottogesellschaften dazu verpflichtet sind, Sperrsysteme für Suchtgefährdete anzubieten, beschäftigen sich die meisten Online Spielbanken kaum mit dieser Problematik – selbst wenn sie über eine Lizenz innerhalb der EU verfügen. Eine handvoll Betreiber gehen dagegen allerdings in die Offensive und setzen sich für verantwortungsbewusstes Spielen ein.

Green Gaming

Beim 2007 in Schweden gegründeten Glücksspielunternehmen Mr Green hat man so das sogenannte Green Gaming ins Leben gerufen und will in einer großen Community zusammen mit den Mitgliedern füreinander da sein. Einerseits steht natürlich auch bei diesem Online Casino das Vergnügen an erster Stelle, jedoch kann jeder auf Limits zurückgreifen, sobald man das Gefühl hat, dass man zu viel (ver-)spielt, und seine Einsätze beschränken. Es existieren dann ein Einzahlungslimit, ein Verlustlimit sowie ein Einsatzlimit, mit denen man die eigenen Geldausgaben einer selbst gewählten Obergrenze unterwerfen kann.

Falls man sich selber als gefährdet betrachtet oder Informationen zu diesem Thema benötigt, weil zum Beispiel ein Verwandter unter Spielsucht leidet, gibt es weiterführendes Material bei der Spielerschutzstelle im Bundesministerium für Finanzen, die nach § 1 Abs. 4 Glücksspielgesetz (GSpG) eingerichtet wurde und mit Rat und Tat zur Seite steht.

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