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Wirtschaft - Kärnten
Stefan Bachmann, VIFZACK-Preisträger 2018
Stefan Bachmann, VIFZACK-Preisträger 2018 © Foto Bachmann/Landwirtschaftskammer Kärnten

Agrarischer Innovationspreis:

VIFZACK 2020: Kärnten sucht Ideen für die Zu­kunft

Kärnten – Um innovative Ideen aus dem agrarischen Bereich zu fördern, ihnen eine öffentlichkeitswirksame Plattform zu bieten und andere Betriebe zu ermutigen, neue Wege zu gehen, wurde der Agrarische Innovationspreis „VIFZACK“ ins Leben gerufen. Mit diesem Preis belohnen das Land Kärnten, die Landwirtschaftskammer Kärnten und der Maschinenring Kärnten innovative Betriebe und Projekte im Bereich der Kärntner Land- und Forstwirtschaft. Einreichungen sind ab sofort möglich.

 3 Minuten Lesezeit (450 Wörter)

Innovation ist der Treibstoff für die Zukunft. Innovation ist Entwicklung und bringt mehr Wertschöpfung für den Betrieb. Daher sollen mit dem Agrarischen Innovationspreis „VIFZACK“ innovative Ideen aus dem agrarischen Bereich gefördert werden. „Mit dem Innovationspreis für bäuerliche Familien, die neue Wege gehen, wollen wir Mut machen, motivieren und die Innovationskraft der heimischen Landwirtschaft zeigen“, erklärt Landesrat Martin Gruber.Wir wollen mit diesem Preis Denkanstöße liefern, Mut für Neues machen und die Aufmerksamkeit auf zukunftsweisende Entwicklungen lenken“, ergänzt LK-Präsident Johann Mößler.

Der Sieger erhält 5.000 Euro

Zudem ist der Sieg beim VIFZACK 2020 mit einer attraktiven Dotierung verbunden: Der Sieger erhält 5.000 Euro, zur Verfügung gestellt vom Agrarreferat des Landes Kärnten. Der zweite Preisträger bekommt 2.500 Euro, zur Verfügung gestellt von der Landwirtschaftskammer Kärnten. Der dritte Preisträger erhält 1.500 Euro, zur Verfügung gestellt vom Maschinenring Kärnten. „Im Mittelpunkt unseres Handelns steht seit jeher die Stärkung der Wirtschaftskraft unserer bäuerlichen Betriebe. Um die kleinbäuerlichen Strukturen weiterhin sichern zu können, spielen dabei auch regionale Agrar-Innovationen eine wichtige und in Zukunft noch viel bedeutsamere Rolle“, so Maschinenringobmann Josef Steiner. Umgesetzt wird dieser Wettbewerb in enger Zusammenarbeit mit dem österreichweiten Projekt „Mein Hof – mein Weg“ des Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI).

Fachjury bewertet eingereichte Projekte

Die eingereichten Projekte werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet und die zehn besten Einreichungen ab Jahresbeginn 2020 im „Kärntner Bauer“ vorgestellt. Nach Vorstellung aller für den VIFZACK nominierten Projekte erfolgt der Startschuss für das Publikumsvoting über die Homepage der LK Kärnten. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Innovationstages im März 2020.

Innovative Vorhaben und umgesetzte Projekte

Zur Teilnahme am VIFZACK 2020 sind bäuerliche Betriebe aus Kärnten sowie überbetriebliche regionale Initiativen im Bereich der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft aufgerufen. Eingereicht werden dürfen innovative Vorhaben und umgesetzte Projekte. Die Innovation sollte einen Nutzen und Mehrwert für den Betrieb oder dessen Kunden bzw. für den land- und forstwirtschaftlichen Sektor im Allgemeinen oder darüber hinaus schaffen. Zusätzlich wird bewertet, ob die Innovation auf weitere Akteure übertragbar ist oder Beispielwirkung für weitere Betriebe hat. Auch das kreative unternehmerische Potenzial der Projekte bzw. Vorhaben wird von der Jury begutachtet. Einreichungen ab sofort möglich. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2019.

Weitere Informationen zur Einreichung:

Ansprechpartner für den Innovationspreis ist DI Bernhard Tscharre. Auch die Projekte bzw. Vorhaben können bei ihm eingereicht werden.

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Stefan Bachmann und seine Lebensgefährtin Susanne Enzi bauen auf 1.000 Meter Seehöhe mehr als 400 verschiedene Gemüsesorten an. - © Foto Bachmann/Landwirtschaftskammer Kärnten

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