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Politik - Villach
Erwin Baumann
Erwin Baumann © Die Freiheitlichen in Villach Stadt & Land

Sozial Schwächere werden abkassiert

FPÖ Baumann: „Höhere Strom­preise trotz fetter Gewinne bei Kelag“

Villach – Die aktuelle Strompreiserhöhung der Kelag ist für den Villacher Wohnungsreferenten und freiheitlichen Stadtparteiobmann Erwin Baumann ein Armutszeugnis: "Der Energieriese fährt Megagewinne ein, während einkommensschwache Familien, Alleinerzieher oder Pensionisten mit einer Strompreisanhebung im zweistelligen Bereich zur Kasse gebeten werden!"

 1 Minuten Lesezeit (211 Wörter) | Änderung am 06.09.2019 - 12.59 Uhr

„Als Wohnungsreferent für Villach versuchen wir mit städtischen Wohnungen und auch in Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaften leistbare Mietwohnungen zu ermöglichen“, sagt der Villacher Wohnungsreferent. „Täglich bin ich damit konfrontiert, dass ein Großteil des monatlichen Einkommens für Mieten die Bevölkerung hart trifft. Dem versuchen wir mit günstigem Wohnraum entgegenzuwirken“, schildert der Villacher Wohnungsreferent. Die nunmehrige Anhebung des Strompreises durch die KELAG stößt dem Villacher Freiheitlichen massiv auf. „Wir versuchen gerade die einkommensschwache Bevölkerung zu entlasten. Die KELAG Strompreisanhebung um 15,32 % steht dazu im krassen Widerspruch“, ärgert sich der Villacher FPÖ–Stadtrat!

Land Kärnten müsste reagieren

Als unsozial und verantwortungslos gegenüber den Kärntnerinnen und Kärntnern, sieht Baumann die Arbeit von LH Peter Kaiser und LHStv. Gabriele Schaunig-Kandut. Diese beiden Herrschaften haben anscheinend kein Interesse, sich für die Bevölkerung einzusetzen und den maßgeblichen Einfluss des Landes Kärnten bei der KELAG geltend zu machen, ist Baumann enttäuscht. „Die SPÖ-Landesregierung bestellt den Aufsichtsratschef der KELAG und hat 2018 rund 15 Millionen Euro Dividende kassiert. Diese Dividenden dürfen nunmehr wieder einkommensschwache Mieter berappen! Hier besteht klarer Handlungsbedarf der SPÖ, um unsere Mieterinnen und Mieter in Villach vor massiven Preissteigerungen zu schützen“, so Baumann abschließend.

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