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Mutter duldete die Übergriffe:

Zwölf­jährige als Geliebte: Eltern verurteilt

Klagenfurt – Am Freitag hat sich ein 51-Jähriger vor Gericht verantworten müssen, weil er seine damals zwölfjährige Sieftochter mehrmals missbraucht haben soll. Nach mehreren Operationen der Mutter, wollte sich das Mädchen als Geliebte zur Verfügung stellen. Die Mutter duldete den Missbrauch.

 1 Minuten Lesezeit (130 Wörter) | Änderung am 12.09.2019 - 09.28 Uhr

Laut ersten Medienberichten ist von zahlreichen sexuellen Übergriffen in der Anklage die Rede. Auch die Mutter des Mädchens wurde von der Staatsanwaltschaft angeklagt, weil sie tatenlos zusah, wie sich ihr Partner an der Unmündigen verging.

Vier Jahre Haft

Die Stiefvater wurde zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt. Dem vermeintlichen Opfer wurden 2.500 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Ihre Mutter wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt, 20 Monate werden bedingt nachgesehen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Nach einem operativen Eingriff

Die Mutter der heute 16-Jährigen hatte seit 2004 einige Operationen, die zu Schmerzen beim Sex führten. Daraufhin erlaubte sie ihrem Mann, sich für seine sexuellen Interessen eine Geliebte zu nehmen. Die Tochter lebte in Angst, dass der Mann die Familie verlassen könnte und bot sich freiwillig zum Geschlechtsverkehr an.

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