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"Aus polizeilicher Sicht kann die European Bike Week als äußert zufriedenstellend bezeichnet werden." © 5min

Ein ruhiges Harley-Treffen:

European Bike Week: Maß­nahmen der Polizei zeigten Wir­kung

Faak am See – 13 Verkehrsunfälle, vier Führerscheinabnahmen aufgrund von Alkoholisierung sowie 20 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsübertretungen. Das ist die Bilanz der 22. European Bike Week, welche heute, am 7. September 2019, von der Landespolizeidirektion Kärnten veröffentlicht wurde. „Angesichts der großen Anzahl von Motorradfahrern sind das bemerkenswert niedrige Werte“, betont die Exekutive.

 3 Minuten Lesezeit (438 Wörter) | Änderung am 07.09.2019 - 15.40 Uhr

Aus polizeilicher Sicht kann die 22. European Bike Week insgesamt als äußert zufriedenstellend bezeichnet werden, so die Landespolizeidirektion Kärnten in der heutigen Presseaussendung. Grund dafür waren wohl die teilweise widrigen Witterungsbedingungen. Dadurch zeigte sich das Verkehrsgeschehen im Vergleich zu den Vorjahren ruhiger.

Sieben Verkehrsunfälle mehr, als im Vorjahr

Ungeachtet dessen ereigneten sich im näheren Veranstaltungsbereich wie auch im gesamten Landesgebiet 13 Verkehrsunfälle, bei denen 14 Menschen verletzt wurden. Gegenüber dem Vorjahr gab es somit sieben Verkehrsunfälle und neun Verletzte mehr. Trotzdem hebt die Exekutive hervor: „Das Verhalten der Veranstaltungsteilnehmer war, wie in den Jahren zuvor, sehr diszipliniert, es kam zu keinen Ausschreitungen.“ Die Verkehrskontrollen zeigten auch präventive Wirkung, es gab lediglich vier Führerscheinabnahmen aufgrund von Alkoholisierung. Wegen Geschwindigkeitsübertretungen wurden rund 90 Organmandate ausgestellt und 20 Fahrzeuglenker angezeigt. „Dies sind angesichts der großen Anzahl von Motorradfahrern bemerkenswert niedrige Werte“, so die Beamten.

Auch die Sensibilisierungs-, Präventions- und Kontrollmaßnahmen der Polizei bei den Beherbergungsbetrieben und Campingplätzen haben ihre Wirkung nicht verfehlt: „Einschleichdiebstähle sind – wie bereits im Vorjahr – gänzlich ausgeblieben.“

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Die Verkehrskontrollen zeigten auch präventive Wirkung.

Die Verkehrskontrollen zeigten auch präventive Wirkung. - © 5min

Harley Parade verlief ohne Vorfälle

Die Harley Parade selbst, welche heute, am 7. September 2019 stattfand, verlief ohne Vorfälle. Die Harleys starteten pünktlich um 12 Uhr in Faak am See. Beendet wurde die Parade um 14.25 Uhr. Aufgrund der Witterungsbedingungen nahmen weniger Motorradfahrer als in den Vorjahren an der Parade teil. Entlang der Strecke waren jedoch gleich viele Zuseher und Zuseherinnen, wie in den vergangenen Jahren.

Motorraddiebstähle auf Tiefstwert reduziert

Durch die gesetzten kriminalpolizeilichen Maßnahmen konnte auch die Zahl der Motorraddiebstähle auf einen Tiefstwert reduziert werden. Während der Bike Week wurden zwei Harley Davidson gestohlen. Eine der Harleys wurde am 4. September in Augsdorf gestohlen. Dem Besitzer entstand dadurch ein Schaden in der Höhe von 18.000 Euro. Ein weiteres Bike wurde am 5. September im Ortsgebiet von Faak am See gestohlen. Dem Besitzer entstand dadurch ein Schaden in der Höhe von 15.000 Euro. Zudem wurde, ebenfalls am 5. September, ein Motorradanhänger von einem Hotelparkplatz in Velden gestohlen.

Zum Vergleich: Im Jahr 2017 gab es acht Motorraddiebstähle. 2013 waren es noch 23, wovon lediglich sieben Harleys wieder sichergestellt wurden.

Schlägerei auf einem Campingplatz

Zweimal mussten die Beamten im Laufe des Harley-Treffens aufgrund von aggressivem Verhalten ausrücken. Am 6. September musste ein 42-jähriger Italiener in Faak am See aufgrund seines ungestümen und letztlich aggressiven Verhaltens gegenüber einschreitenden Beamten festgenommen werden. Zudem kam es in der Nacht auf Freitag zu einer Schlägerei zwischen drei Männern auf einem Campingplatz. Zwei davon wurden leicht verletzt.

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