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Um Kärnten jeden Tag ein Stück sicherer zu machen:

In den Hochwasserschutz wird jetzt einiges investiert

Bezirk Spittal – Ein wichtiger Schritt in Richtung Bevölkerungs- und Infrastrukturschutz im Bezirk Spittal wird nun realisiert. Der Diebsbach in den Gemeinden Rangersdorf und Winklern, sowie der Lahmbach im Mölltal, haben bei Unwettern zu Vermurungen großen Ausmaßes geführt und stellten eine Gefahr für die ansässige Bevölkerung sowie die Infrastruktur dar. Aus diesem Grund wird in der morgigen Regierungssitzung jeweils der Finanzierungsantrag für Wildbach- und Lawinenverbauungsmaßnahmen für diese beiden Gewässer gestellt und beschlossen werden.

 1 Minuten Lesezeit (154 Wörter) | Änderung am 09.09.2019 - 14.17 Uhr

Insgesamt werden 5,5 Millionen Euro verbaut, davon kommen 1,43 Millionen Euro vom Land Kärnten. „Es geht darum, etliche Wohnhäuser samt ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, die wichtigste Verbindungsstraße B 106 Mölltal Straße und den R8 Glockner Radweg nachhaltig zu schützen und unwetterfest zu machen“, so Wasserwirtschaftsreferent Daniel Fellner. „Kärnten jeden Tag ein Stück sicherer zu machen, ist uns ein Herzensanliegen, deswegen investieren wir auch in den Hochwasserschutz mit heuer insgesamt rund 19 Millionen Euro so viel wie noch nie. Das kommt auch der Bauwirtschaft zugute“.

Gemeinsame Finanzierung

Auch das Straßenbaureferat beteiligt sich mit insgesamt 275.000 Euro an den Kosten der Schutzprojekte. „Die referatsübergreifende Umsetzung dieser Maßnahmen hat sich bewährt. Das Landesstraßennetz und das überregionale Radwegnetz werden durch solche Verbauungsprojekte ebenso abgesichert. Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir hier einen Beitrag leisten, um diese grundlegende Infrastruktur im ländlichen Raum zu schützen“, so Landesrat Martin Gruber.

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