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Flugrettungssanitäter Andreas Greinig, Pilot Arno Wösch und Notarzt Dr. Christoph Öhner (v.l.) vom Flugrettungsteam Kärnten.
Flugrettungssanitäter Andreas Greinig, Pilot Arno Wösch und Notarzt Dr. Christoph Öhner (v.l.) vom Flugrettungsteam Kärnten. © ÖAMTC

ÖAMTC-Flugrettung:

Uner­müdlich im Einsatz: Flugretter hoben 441 Mal ab

Kärnten – Die anhaltende Schönwetterperiode während der Urlaubszeit bescherte den Christophorus-Crews einsatzreiche Sommertage. Insgesamt 441 Einsätze flogen die Hubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung zwischen Ende Juni und Anfang September (29. Juni bis 8. September) in Kärnten.

 1 Minuten Lesezeit (193 Wörter) | Änderung am 11.09.2019 - 09.04 Uhr

Gerade die Sommermonate haben wieder aufgezeigt, wie breit das Einsatzspektrum der ÖAMTC-Notarzthubschrauber ist. Bedingt durch Temperaturen jenseits der 30 Grad lag einer der Einsatzschwerpunkte erwartungsgemäß bei internistischen und neurologischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall (206 Einsätze). 34 Alarmierungen gingen wegen Sport- und Freizeitunfälle ein und 32 Mal wurden die Fluretter wegen Freizeitunfällen im alpinen Bereich gerufen. 85 Mal mussten die Hubschrauber des Clubs abheben, um Opfer von Unfällen im Haushalt zu versorgen, 25 Mal waren Verkehrsunfälle der Grund für einen Einsatz. „Die hohe Einsatzzahl zeigt, wie wichtig die ÖAMTC-Notarzthubschrauber für die notärztliche Versorgung Kärntens sind“, hält der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner, fest.

Einsätze bei Tag und Nacht

Viele der Einsätze flogen die Christophorus-Hubschrauber im Sommer bei Dunkelheit. „Ganz im Sinne einer optimalen Notfallversorgung haben wir in den vergangenen Jahren alle Crews mit modernster Nachtsicht-Technologie ausgerüstet“, hält Kraxner fest. Aus medizinischer Sicht spricht vor allem der Faktor Zeit für die Erstversorgung durch einen Notarzthubschrauber. „Verunfallte können auch in entlegenen Gebieten zu jeder Tages- und Nachtzeit schneller erreicht und ärztlich versorgt werden“, so der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung abschließend.

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