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Aktuell - Klagenfurt
Kontrollinspektor Mario Ferlic, Kontrollinspektor Stefan Pichler, Chefinspektor Ottmar Karner, Chefinspektor Josef Samonig, Kontrollinspektor Klaus Jäger, Kontrollinspektor Erwin Gross und Revierinspektor Michael Seebacher.
Kontrollinspektor Mario Ferlic, Kontrollinspektor Stefan Pichler, Chefinspektor Ottmar Karner, Chefinspektor Josef Samonig, Kontrollinspektor Klaus Jäger, Kontrollinspektor Erwin Gross und Revierinspektor Michael Seebacher. © Flugeinsatzstelle Klagenfurt

Vermehrt Hub­schrauber­flüge in Mittel­kärnten:

Flugpolizei be­kommt Ver­stärkung: Piloten werden ein­geschult

Klagenfurt – Seit dieser Woche verfügt die Flugeinsatzstelle Klagenfurt über einen neuen Hubschrauber. Bei der einmotorigen Maschine handelt es sich um einen der leistungsstärksten Einsatzhubschrauber in der Riege der Österreichischen Flugpolizei. Derzeit wird die Mannschaft der FEST Klagenfurt im Rahmen einer sogenannten Unterscheidungsschulung sowohl in Theorie als auch Praxis auf den Hubschrauber geschult. Die derzeit stattfindende Ausbildung bringt es mit sich, dass im Raum Mittelkärnten vermehrt Hubschrauberflüge stattfinden.

 2 Minuten Lesezeit (334 Wörter)

Seit dieser Woche verfügt die Flugeinsatzstelle Klagenfurt über einen neuen Hubschrauber. Bei der einmotorigen Maschine handelt es sich um einen der leistungsstärksten Einsatzhubschrauber in der Riege der Österreichischen Flugpolizei. Der Hubschrauber vom Typ AS350 B3 kann über 850 PS Spitzenleistung abrufen und hält damit in seiner Gewichtsklasse (leichter Mehrzweckhubschrauber) einen Höhenweltrekord mit der Landung auf dem Gipfel des Mount Everest.

Piloten werden auf den Hubschrauber geschult

Derzeit wird die Mannschaft der FEST Klagenfurt, bestehend aus sieben Piloten, im Rahmen einer sogenannten Unterscheidungsschulung sowohl in Theorie als auch Praxis auf den Hubschrauber geschult. Aufgrund der derzeit stattfindende Ausbildung finden im Raum Mittelkärnten vermehrt Hubschrauberflüge statt. Auch einigen 5 Minuten Lesern und Leserinnen sind in den letzten Tagen vermehrt Hubschrauberflüge rund um das Gebiet des Klagenfurter Flughafens aufgefallen. Die betroffene Bevölkerung wird wegen des daraus möglicherweise verstärkt resultierenden Hubschrauberlärmes um Verständnis gebeten.

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Die Piloten der FEST Klagenfurt mit den beiden Fluglehrern vom BMI (äußerst links) Chefinspektor Michael Korvas und (äußerst rechts) Kontrollinspektor Patrick Fritz.

Die Piloten der FEST Klagenfurt mit den beiden Fluglehrern vom BMI (äußerst links) Chefinspektor Michael Korvas und (äußerst rechts) Kontrollinspektor Patrick Fritz. - © Flugeinsatzstelle Klagenfurt

Hubschrauber wird für exekutivdienstliche Flüge eingesetzt

Im Anschluss daran finden diese Schulungsmaßnahmen auch für die Flight-Operator der Landespolizeidirektion Kärnten statt. Erst dann wird der Hubschrauber im normalen Einsatzbetrieb übernommen. Hauptsächliches Einsatzgebiet für den Hubschrauber werden exekutivdienstliche Flüge sein. Dazu zählen kriminal- und sicherheitspolizeiliche Flüge, Such- und Bergeseilflüge, Flüge im Rahmen des Katastrophenschutzes sowie der Ersten Allgemeinen Hilfeleistungspflicht.

Perfekt für den Einsatz im Hochalpinen Gelände

Im Alltag liegt die maximale Einsatzflughöhe bei rund 6.000 Meter, womit er unter Last perfekt für den Einsatz im Hochalpinen Gelände in unserem Bundesland geeignet ist. Die Maschine kann inklusive Pilot sechs Personen aufnehmen. Aufgrund der Leistungsstärke des neuen Hubschraubermodelles ist bei zukünftigen Brandereignissen eine noch effektivere Nutzung des Löschwassercontainers möglich, um die Feuerwehren bestmöglichst zu unterstützen. Der Hubschrauber ist des Weiteren für Nachtsichtflüge zugelassen.

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