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Wirtschaft - Villach
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Bauphase läuft

68 Millionen Euro Investition: LKH Villach wird modernisiert

Villach – Mittlerweile befinde man sich in Bauphase 2 – diese soll bis Ende 2020 unter Dach und Fach gebracht sein. Insgesamt 68 Millionen Euro werden in den Umbau und die Modernisierung des Krankenhauses gesteckt, um "medizinische Vollversorgung der Oberkärntner Bevölkerung auf höchstem Qualitätsniveau." zu garantieren.

 3 Minuten Lesezeit (360 Wörter) | Änderung am 12.09.2019 - 16.08 Uhr

„Die heißeste Phase ist ohne eine einzige Beschwerde über die Bühne gebracht worden – 172 Betten, also ein Viertel der Gesamtbettenanzahl, mussten bei laufendem Betrieb verlegt werden, für 200 Parkplätze wurden Ersatzflächen gesucht, mehr als 100 Bauarbeiter haben sich zeitgleich am Gelände befunden. Mit dem erfolgreichen Abschluss von Bauphase 1 ist das Ärgste überstanden“, zeigte sich heute, Donnerstag, das Direktorium des KH Villachs rund um Dietmar Alberer, Wolfgang Deutz und Brigitte Stingl-Herzog im Rahmen einer Pressekonferenz zufrieden. Mittlerweile befinde man sich in Bauphase 2 – diese soll bis Ende 2020 unter Dach und Fach gebracht sein.

„Eines der modernsten Krankenhäuser Österreichs“

„Was hier in Villach entsteht, ist eine der modernsten Krankenanstalten Österreichs“, betonte Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von 68 Millionen Euro wurde bzw. wird der sogenannte Neubau West über der Tiefgarage mit einer vergrößerten und neu konzipierten Psychiatrie einerseits und der österreichweit modernsten Kinderabteilung andererseits völlig neu aufgezogen. Aktuell wird das dahinterliegende Gebäude mit den Internen Abteilungen generalsaniert. Parallel dazu bedient man sich nun eines modernen Leit- und Orientierungskonzeptes, um den Patienten einfach und rasch „die richtigen Wege zu weisen“. Wie Prettner erklärte, müsse die Gesundheitspolitik permanent mit den Entwicklungen der modernen Medizin Schritt halten – „und das bedarf laufender Investitionen. Bereits im Sommer 2017 haben wir in der Regierung ein Investitionspaket für unsere KABEG-Krankenanstalten in der Höhe von 260 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 beschlossen. Mit diesen Investitionen schaffen wir Werte und sichern die Versorgungsqualität für die Bevölkerung.“

„Medizinische Vollversorgung auf höchstem Niveau“

Insgesamt verfügt Kärnten in den elf Fondskrankenanstalten über 3.100 Betten. Pro Jahr werden rund 160.000 Patienten stationär betreut. „Die Medizin macht enorme Fortschritte – sei es im Bereich der medizinischen Technologie oder im Bereich neuer Therapie-und Behandlungsmöglichkeiten. Abgesehen davon sind auch die baulichen Strukturen immer wieder den neuen Gegebenheiten anzupassen“, so Prettner. „Die Gebäude am KH-Areal Villach waren bereits seit 1984 in Betrieb – wir sind wirklich stolz, dass es uns gelungen ist, diesen großen Brocken in Angriff nehmen zu können“, erklärten Prettner und KABEG-Vorstand Arnold Gabriel. „Wir garantieren damit eine medizinische Vollversorgung der Oberkärntner Bevölkerung auf höchstem Qualitätsniveau.“

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