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Sport - Villach
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Budget auf 3 Millionen erhöht

„Wir haben den Turnaround geschafft!“

Villach – Ein neues, finnisches Trainerteam, ein starker Mix aus jungen, hungrigen sowie erfahrenen Neuzugängen und ein völlig neu strukturiertes organisatorisches Umfeld – damit soll beim EC PANACEO VSV wieder der Erfolg zurückgeholt und für eine neue Eishockeybegeisterung gesorgt werden. Vor der am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Bozen (Beginn: 17.30 Uhr) beginnenden EBEL-Saison lud der EC PANECEO VSV zur Saisoneröffnungs-Pressekonferenz ins Autohaus von Sponsor Motor Mayerhofer.

 4 Minuten Lesezeit (532 Wörter) | Änderung am 13.09.2019 - 12.04 Uhr

Vieles ist dem neuen Vorstandsteam schon in kurzer Zeit gelungen. In den vergangenen Monaten habe man die organisatorischen und sportlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um den Traditionsverein völlig neu zu strukturieren und in eine positive Zukunft zu führen. Das Management und die Verwaltung wurden verschlankt, gleichzeitig aber auch deutlich an Effizienz zugelegt. „Wir sind intensiv gelaufen und haben es geschafft, rund 30 neue Sponsoren zu gewinnen und somit die Sponsor Einnahmen um rund 35 Prozent zu erhöhen. Damit konnten wir auch unser Budget auf rund 3 Millionen Euro erhöhen“, betonte Sportvorstand Gerald Rauchenwald.

„Wieder Eishockeybegeisterung in Villach auslösen“

Dadurch ist es gelungen, wieder Vertrauen bei der Bevölkerung sowie bei den Fans zu gewinnen. Rauchenwald: „Nur so ist es möglich, wieder mehr Zuschauer in die Halle zu bekommen und wieder neue Eishockeybegeisterung in Villach auszulösen. Das geht nur mit ehrlicher Arbeit, und das ist uns zum Glück gut gelungen. Dennoch: Wir fischen in kleinen Teichen und haben nicht die Finanzkraft wie einige andere Vereine in der Liga. Kein einziger Neuzugang wurde zufällig verpflichtet. Hier steckt ein professionelles elektronisches Scouting dahinter. Jetzt freuen wir uns auf die beginnende Meisterschaft und hoffen, dass unsere Arbeit gut war“, so der Sportvorstand.

„Spielern wird perfektes Umfeld geboten“

Diesen Teamgeist untermauerte auch Finanzvorstand Andreas Schwab, der darauf hinwies, dass enorm viel und harte Arbeit in den letzten Monaten notwendig war, um den Verein wieder auf gesunde Beine zu stellen: „Der Turnaround ist geschafft. Wenn wir in diesem Tempo weiterarbeiten, werden wir eine schwarze Null erwirtschaften!“ Und sportlich ist es gelungen, so Schwab, ein neues, hungriges Team zusammenstellen, das den blau-weißen Fans wieder so richtig Freude bereiten soll. Dem pflichtete auch Neo-Geschäftsführer Andreas Napokoj bei, der betonte, dass der EC PANACEO VSV im ligaweiten Vergleich nur eine kleine Organisation sei. Er dankte in diesem Zusammenhang allen Mitarbeitern und Freiwilligen, die den Verein unterstützen und somit einen wertvollen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft des EC PANACEO VSV leisten. „Wir bemühen uns auch, den Spielern und ihren Familien ein perfektes Umfeld zu bieten. Denn wenn sie sich wohlfühlen, werden sie auch entsprechend performen und Topleistungen abrufen“, so Napokoj.

Großes Ziel: Play Off

Um in Zukunft wieder verstärkt einheimische Kräfte aus dem Nachwuchs für die Kampfmannschaft zu formen, wurde auch beim Nachwuchs Vieles neu aufgestellt: „ Wir haben hervorragende Trainer, die perfekte Arbeit leisten. Außerdem haben wir eine Kooperation mit Zell am See, wo aktuell sechs Talente in der Alps Hockey League Erfahrung sammeln können“, so Nachwuchsleiter Philipp Pinter. Zum Sportlichen gaben Kapitän Jamie Fraser und insbesondere Trainer Jyrki Aho Auskunft: „Ich bin sehr glücklich darüber, wie die Spieler versuchen, den Spielplan umzusetzen und beinahe immer alles zu geben. Wir müssen uns aber ständig weiter verbessern, denn es steckt noch viel Potenzial in jedem Spieler. Und je öfter wir als Team auftreten, umso größer wird das Vertrauen ineinander. Wir werden besser und besser, aber wir müssen auch lernen, Spiele zu gewinnen!“ Zu den Zielen befragt, sind sich Trainer Aho und Vorstandssprecher Rauchenwald einig: „Wir wollen gutes, begeisterndes Eishockey zeigen und natürlich versuchen, direkt ins Play-off zu kommen!“

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