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Wirtschaft - Klagenfurt
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Bestechlichkeit, Amtsmissbrauch & Untreue?

Moosburg: Ano­nyme An­zeige gegen Gemeinde

Moosburg – Tausende Menschen waren dieses Jahr zu Gast in der Gemeinde Moosburg und feierten zur Musik von Christina Stürmer, Status Quo, Matthias Reim oder anderen Hit Giganten. Doch nun gab es eine anonyme Anzeige gegen den Moosburger Bürgermeister LAbg. Herbert Gaggl. Wie Medien berichten, leitete die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (kurz: WKStA) vor kurzem ein Ermittlungsverfahren ein.

 1 Minuten Lesezeit (192 Wörter) | Änderung am 19.09.2019 - 18.33 Uhr

Dem Bürgermeister LAbg. Herbert Gaggl werden unter anderem Bestechlichkeit, Amtsmissbrauch und Untreue vorgeworfen. Der Moosburger Veranstaltungsagentur Bestechlichkeit. Gegenüber 5 Minuten bestätigt der Bürgermeister: „Ja, es gibt eine anonyme Anzeige gegen mich, sowie den Gemeinderat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zurzeit.“

Günstigere Konditionen & billigere VIP-Tickets?

Warum? Laut der anonymen Anzeige soll die Gemeinde Moosburg gegenüber Semtainment auf die sogenannte Vergnügungssteuer verzichtet haben. Zudem sollen sie eine öffentliche Einrichtung zu günstigeren Konditionen an Semtainment verpachtet haben. Dafür hätten die Veranstalter billigere VIP-Tickets für die Konzerte an den Bürgermeister weitergegeben. Auch eine Parteiveranstaltung sei von der Agentur zu erschwinglicheren Preisen organisiert worden.

Gaggl: „Sämtliche Vorwürfe sind falsch“

Auch dem Bürgermeister sind diese Vorwürfe seit kurzem bekannt. „Sämtliche dieser Vorwürfe sind aus der Luft gegriffen und falsch“, betont Gaggl im Interview mit 5 Minuten. Er stehe bereits mit seinem Anwalt in Kontakt. Vergünstigte Tickets oder ähnliches hätte es laut dem Bürgermeister nie gegeben. „Die Zusammenarbeit mit Semtainment war immer äußert professionell und auf Augenhöhe“, schließt der Bürgermeister. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

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