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Wirtschaft - Klagenfurt
Am Eröffnungstag des Bundeskongresses der österreichischen Rauchfangkehrer: Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller, Landesinnungsmeister Michael Verderber, Feuerpolizei-Leiter Dietmar Schreier und der steirische Innungsmeister Christian Plesar.
Am Eröffnungstag des Bundeskongresses der österreichischen Rauchfangkehrer: Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller, Landesinnungsmeister Michael Verderber, Feuerpolizei-Leiter Dietmar Schreier und der steirische Innungsmeister Christian Plesar. © WKK/Just

Traditionsumzug der Rauchfangkehrer

Rund 300 „Glücksbringer“ zogen durch den Ort

Pörtschach – Wegen ihrer jahrhundertealten überlieferten Arbeitstechniken steht das österreichische Rauchfangkehrer-Handwerk kurz davor, als Unesco-Weltkulturerbe ausgezeichnet zu werden. Ihre Tradition ließen die Rauchfangkehrer auch heute bei einem Festumzug hochleben.

 1 Minuten Lesezeit (237 Wörter) | Änderung am 21.09.2019 - 18.38 Uhr

Der Bundeskongress der österreichischen Rauchfangkehrer fand heute, am 21. September 2019, seinen Höhepunkt mit einem Festumzug inklusive Fahnenschwingern und festgelegter Aufstellung durch Pörtschach. Über 300 Rauchfangkehrer im traditionellen Festgewand haben daran teilgenommen. Los ging es um 10 Uhr am Monte-Carlo-Platz in Richtung Musikpavillon an der Promenade, wo ein ökumenischer Gottesdient gefeiert wurde. Im Anschluss fand ein Frühschoppen mit Würstel und Getränken statt.

Bundeskongress in Pörtschach

Vor kurzem stand der Wörthersee noch ganz im Zeichen der sommerlichen Hochsaison. Statt Touristen trifft man in Pörtschach aktuell aber vor allem auf Unternehmer, nämlich auf rund 300 Rauchfangkehrer aus ganz Österreich. Dabei steht die Zukunft, vor allem die Digitalisierung, dieser traditionellen Branche im Mittelpunkt. „Die Digitalisierung hat bei unserer Arbeit längst Einzug gehalten – dazu gehört beispielsweise der digitale Austausch mit Behörden und Energieinstituten. Prüfbefunde und Messprotokolle werden in speziellen Datenbanken und Programmen erfasst. Ohne Tablet und PC geht gar nichts mehr“, erklärt Bundesinnungsmeister Peter Engelbrechtsmüller.

Interesse an Lehre als Rauchfangkehrer steigt

Insgesamt werde die Arbeit für Rauchfangkehrer immer umfangreicher und herausfordernder. Das steigende Interesse der Jugend am Beruf des Rauchfangkehrers freut Landesinnungsmeister Michael Verderber besonders: „In den vergangenen Jahren sind die Lehrlingszahlen wieder gestiegen. Den jungen Menschen gefällt die Kombination von moderner Technik und Kundenkontakt bei unserer Arbeit. Man hat einerseits mit High-Tech-Anlagen und digitalen Prozessen zu tun, andererseits gehören auch Beratungsgespräche mit Kunden zu unserer Arbeit.“

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