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Geldbeträge von mehreren zehntausend Euro

Afghane nahm unter falscher Identität hohe Sozial­leistungen in Anspruch

Kärnten – Durch mehrere falsche Angaben staubte der Afghane Sozialleistungen in der Höhe von mehreren zehntausend Euro ab, die ihm rechtsmäßig gar nicht zustanden.

 1 Minuten Lesezeit (146 Wörter) | Änderung am 24.09.2019 - 07.50 Uhr

Ein afghanischer Staatsbürger stellte am 17. April 2014 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich. Im Zuge der Antragstellung gab der Beschuldigte ein falsches Geburtsdatum an. Außerdem stellte er am 8. Juli 2017 einen weiteren Asylantrag unter falscher Identität. Durch seine falschen Angaben vor dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl bewirkte er den Zuspruch höherer Leistungen aus der Grundversorgung, sowie die Ausstellung unrichtiger Urkunden, welcher er im Rechtsverkehr gebrauchen konnte.

Schwerer Betrug

Der Volljährige nahm Leistungen für Minderjährige in der Höhe von mehreren zehntausend Euro in Anspruch. Durch die zweite unrechtmäßige Asylantragstellung unter falscher Identität nahm er weitere Leistungen aus der Grundversorgung in der Höhe von mehreren tausend Euro in Anspruch. Die gesamte Schadenssumme beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Seites des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl wurde ein Aberkennungsverfahren eingeleitet. Er wird der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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