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Politik - Kärnten
Die Sozialoffensive spannt sich von der Jugendsozialarbeit bis hin zur Drogenberatung und Drogentherapie.
SYMBOLFOTO Die Sozialoffensive spannt sich von der Jugendsozialarbeit bis hin zur Drogenberatung und Drogentherapie. © Dieter Kulmer Photography

Regierungssitzung:

8,7 Millionen Euro: Starke Sozial­offensive be­schlossen

Kärnten – In der Sitzung der Kärntner Landesregierung stand am Dienstag, den 24. September 2019, auch eine große Sozialoffensive auf der Tagesordnung. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser im Pressefoyer mitteilte, umfasst diese rund 8,7 Mio. Euro.

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Die Sozialoffensive spannt sich von der Jugendsozialarbeit und Frauengesundheit über die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung bis hin zur Drogenberatung und Drogentherapie. Beschlossen wurde außerdem Kärntens Beitritt zur sogenannten „Venice Declaration“, welche eine nachhaltige Entwicklung und Verbesserung familiärer Lebenssituationen im Fokus hat. Als Kulturreferent berichtete Kaiser noch von der beschlossenen Gründung der „Kärntner Kulturstiftung – KKS“. Über diese wolle man eine Million Euro in den Kulturbereich bringen. Vom Land Kärnten fließen laut Kaiser 50.000 Euro in die Stiftung.

Aufstockung der Drogenberatungs- und -therapieplätze

Den größten Teil, der in den Referatsbereich von Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner fallenden Sozialoffensive, nimmt laut Kaiser die Aufstockung der Drogenberatungs- und -therapieplätze ein. „Ein wirklich großer Schritt ist uns […] mit dem Beschluss für ein ‚Drogenpaket“ [gelungen], mit dem die Drogenberatungsplätze in Kärnten um 370 auf 1770 aufgestockt werden“, informierte Gesundheitsreferentin Beate Prettner. Herzstück dabei sind die zwei neuen Drogenberatungsstellen in Feldkirchen und in Wolfsberg. Aufgestockt wird zudem die Betreuungskapazität im Drogenambulatorium Klagenfurt – und zwar von 700 auf 800. LH Kaiser sprach von insgesamt über sechs Millionen Euro, die bis 2021 aufgewendet werden sollen.

Weitere Beschlüsse im Sozialbereich

Für die Jugendnotschlafstelle JUNO des Vereins Just Jugendsozialarbeit TODAY wurde für das Jahr 2019 ein Förderbeitrag von rund 325.000 Euro beschlossen. Die pro mente kärnten GmbH erhält für den Bereich Nachbetreuungen von psychisch Kranken einen Betriebskostenzuschuss 2019 in Höhe von 630.500 Euro. Ebenfalls pro mente betreffend, wurden für das Jahr 2019 Personalkostenzuschüsse in Höhe von rund 283.000 Euro für 53 psychisch und sozial beeinträchtigte Menschen auf geschützten Arbeitsplätzen beschlossen.

Zur Gesamtfinanzierung des Frauengesundheitszentrums (FGZ) wurden für heuer 271.571 Euro und für nächstes Jahr 260.500 Euro beschlossen. Dem Präventionsprojekt „Alkohol.leben können“ steuert das Land Kärnten rund 805.000 Euro bei.

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