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Verein für Konsumenteninformation zeigt auf:

Farbschutz-Shampoos zeigen kaum Wirkung

Kärnten – Farbschutz-Shampoos sollen dafür sorgen, dass dem gefärbten Haar möglichst lange eine intensive Farbe erhalten bleibt. Bestenfalls sind „weniger zufriedenstellende“ Ergebnisse zu erwarten, wie nun im Testmagazin KONSUMENT veröffentlichte Untersuchung zeigt. Die Mehrheit der Produkte ist durchgefallen.

 1 Minuten Lesezeit (217 Wörter) | Änderung am 25.09.2019 - 09.20 Uhr

Was ist von den Versprechungen der Hersteller zu halten, die mit „bis zu zwölf Wochen Farbschutz“ oder einem zusätzlichen Schutz vor dem Ausbleichen durch Sonnenlicht werben? Nicht viel, wie eine nun im Testmagazin KONSUMENT veröffentlichte Untersuchung zu 13 Colorschutz-Shampoos zeigt: Kein einziges der getesteten Produkte schaffte es nämlich, die Farbe von koloriertem Haar sechs Wochen lang zufriedenstellend zu konservieren. Auch ein von vielen Produkten ausgewiesener UV-Schutz konnte nicht belegt werden.

Kindershampoos schneiden besser ab

8 von 13 Shampoos fielen im Test letztlich durch, für 5 weitere Mittel gab es maximal eine „weniger zufriedenstellende“ Bewertung. Fazit des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): Farbschutz-Shampoos halten nicht das, was sie versprechen. Und nicht nur das: Im Vergleich zu einem mitgetesteten Kindershampoo mit milden Tensiden bzw. einem Repair-Shampoo für geschädigtes Haar schneiden sie teils sogar schlechter ab.

Zu schonenden Shampoos greifen

„Das Geld für Colorschutz-Shampoos kann man sich getrost sparen“, betont Birgit Schiller, die als Kosmetik- und Chemieexpertin beim Verein für Konsumenteninformation tätig ist. „Für einen möglichst langen Farberhalt empfehlen wir stattdessen, zu schonenden Shampoos zu greifen, die Haare nicht zu häufig zu waschen und direkte Sonnenbestrahlung, etwa mithilfe einer Kopfbedeckung, zu vermeiden.“

Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab dem 26.9. in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.konsument.at.

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