Zum Thema:

11.10.2019 - 12:12Prävention zur häufigsten Todesursache, dem Herzinfarkt04.10.2019 - 09:50Fotokünstlerin Marta Gillner feiert Jahrestag in der Innenstadt28.09.2019 - 21:35Dieb stahl Brief­tasche aus Patienten­zimmer: Opfer wehrte sich27.09.2019 - 21:57Motorrad­fahrer musste ins Kranken­haus
Leute - Klagenfurt
© 5min.at

Wichtige Nahtstelle für Patienten

Klinikum Klagenfurt feiert 40 Jahre Klinische Sozial­arbeit

Klagenfurt – Die Klinische Sozialarbeit am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee gibt Patienten Hilfe bei sämtlichen sozialen Themen. Am 3. Oktober feiert sie ihr 40-jähriges Bestehen.

 1 Minuten Lesezeit (231 Wörter)

Eine Erkrankung bringt manches Mal auch vielfältige soziale Probleme mit sich. „Da geht es um finanzielle Belastungen, Einschränkungen bei der Bewältigung des Alltags oder einfach darum, wieder Fuß im Leben zu fassen“, berichtet Eva Setz, Leiterin der Klinischen Sozialarbeit am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee.

Unterstützung für Patienten und Angehörige

Sie und ihr Team, bestehend aus 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beraten und unterstützen jährlich an die 5.000 Patienten und deren Angehörige. Setz: „Im Fokus unserer Arbeit steht die individuelle Versorgung der Menschen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Dies umfasst diverse Antragsstellungen für Pflegegeld, die Organisation einer mobilen Hauskrankenpflege oder auch die Vermittlung eines Pflegeplatzes.“ Und weiter: „Wir sind eine Nahtstelle zwischen stationärer Behandlung und Versorgung nach dem Spital.“

„Ich hatte das Gefühl, dass mir endlich jemand zuhört“

„Bei Frau Setz wurde mir wieder ein Licht angezündet, ich hatte plötzlich wieder einen Plan. Ich hatte das erste Mal das Gefühl, dass mir wirklich jemand zuhört und meine Sorgen ernst nimmt“, berichtet eine Patientin von ihren Erfahrungen mit der Klinischen Sozialarbeit. Das Engagement von Eva Setz und ihrem Team wird auch in Zukunft einen wichtigen Stellenwert haben. „Die größer werdende Zahl pflegebedürftiger und psychisch kranker Menschen sowie der zunehmende Wegfall des familiären Versorgungssystems machen unsere Arbeit immer notwendiger“, blickt Setz auf die kommenden Jahre.

Kommentare laden
ANZEIGE