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Politik - Villach
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Baumann: "Bis jetzt wurden rund fünf Millionen Euro an Steuergeld in das Projekt gesteckt." © 5min.at

"Projekt verschlingt Millionen"

Tschinowitscher Brücke: Bau­mann ver­mutet Skan­dal beim Bau

Tschinowitsch – Der FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann kündigte am Mittwoch, den 2. Oktober 2019, an, den umstrittenen Bau der Tschinowitscher Brücke weiterhin eingehend in Bezug auf die politische Verantwortung beleuchten zu wollen. Das Vorgehen bei diesem Bau würde, laut dem Freiheitlichen, zu einem handfesten Skandal ausarten.

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Wie der FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann erklärt, wurden bis jetzt rund fünf Millionen Euro an Steuergeld in das Projekt gesteckt. „Ohne dass man von einer zufriedenstellenden Lösung sprechen kann. Wenn das so weitergeht, werden sich die Gerichte nicht nur mit nicht bezahlten Rechnungen beschäftigen. Es wird sich wohl auch die Staatsanwaltschaft hinsichtlich der strafrechtlichen Verantwortung für den Fall interessieren“, so Baumann.

Betriebe klagen die Stadt:

Wie bereits berichtet, sah sich die Stadt Villach dazu veranlasst, aufgrund zahlreicher durch einen externen Sachverständigen festgestellten Mängel an den Stahlkonstruktionen der Tschinowitscher Gailbrücke, einen Teil der erbrachten Leistungen nicht zu bezahlen. Daraufhin klagten die betroffenen Betriebe die Stadt.

„Andere Brücken sind vergleichsweise kostengünstig“

Besonders bedenklich erscheine Baumann, dass die neue Brücke nach Fürnitz vergleichsweise kostengünstige 3,2 Millionen Euro gekostet habe. „Damit kann ein tägliches Verkehrsaufkommen von 20.000 Autos bewältigt werden“, erläutert der Freiheitliche. „Die wesentlich größere Brücke nach St. Magdalen wurde [für] sieben Millionen Euro errichtet.“

„Verkehrszählung soll Aufschluss bringen“

Um näheren Aufschluss zu erhalten, möchte der FPÖ-Stadtrat nächste Woche eine gleichzeitige Verkehrszählung auf der Brücke nach St. Magdalen und der Tschinowitscher Brücke veranlassen. „Diese Ergebnisse werden maßgeblich für unsere Einschätzung sein, ob es hier tatsächlich zu einem skandalösen Umgang mit dem Steuergeld der Villacher gekommen ist und wer dafür verantwortlich ist“, schließt Baumann.

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