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An der Unteren Draubrücke ist die neue, legale Fläche für Street Art geschaffen worden. Bürgermeister Günther Albel fördert diese junge, urbane Kunstform.
An der Unteren Draubrücke ist die neue, legale Fläche für Street Art geschaffen worden. Bürgermeister Günther Albel fördert diese junge, urbane Kunstform. © Stadt Villach/Karin Wernig

In der Scholzstraße und an der Unteren Draubrücke:

Bühne frei für Sprayer: Street Art mitten in Villach

Villach – An der Draubrücke beim Wasenboden entsteht eine neue Wand für legale „Street Art“. Interessierte Sprayer können sich beim Jugendreferat melden. Weitere Maßnahmen zur Förderung dieser kreativen Szene folgen.

 2 Minuten Lesezeit (327 Wörter)

In jeder modernen Stadt gibt es großflächige, bunte Graffitikunst. Damit diese künstlerische Ausdrucksform auch legal ausgeübt werden kann, stellt die Stadt Villach Wände zur Verfügung, auf denen sich Sprayer verwirklichen können – wie etwa in der Scholzstraße hinter der Stadthalle. „Wir wollen diese Art von junger Kunst fördern und haben daher mit den Künstlern neue Flächen für Fortgeschrittene und Profis in diesem Metier gesucht und gefunden“, sagt Jugend- und Kulturreferent Bürgermeister Günther Albel. Auf vielfachen Wunsch der Villacher Szene wird an der Unteren Draubrücke nun eine weitere legale Graffitiwand geschaffen. Die Fläche an der sogenannten ehemaligen „Kriegsbrücke“ eignet sich ideal, weil sie prominent im Stadtbild sichtbar und gleich neben dem Naherholungsraum Wasenboden situiert ist. Ab sofort darf in einer Testphase der erste Brückenbogen gestaltet werden – eine Ausweitung der Fläche ist kommendes Jahr angedacht.

Workshops und Projekte

Die Stadt initiiert immer wieder Street Art Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern wie etwa an der Unterführung in Lind oder an der Unteren Draubrücke. „Wir bieten auch Schnupperworkshops im Jugendzentrum an. Dabei wird neben der Technik auch erklärt, was erlaubt ist und was nicht. Illegales Sprayen ist ganz klar Tabu, aber verbotene Schmierereien sind für unsere Street Art Leute ohnehin ein No-Go. Ich bin überzeugt, dass die Szene respektvoll mit der neuen Fläche umgehen wird und die Bevölkerung mit großem Interesse verfolgen wird, was sich unter der Brücke tut“, sagt Albel. Die Stadt plant zudem noch weitere Maßnahmen zur Förderung von Street Art: So soll die Fassade des Jugendzentrums in der Gerbergasse von Sprayern umgestaltet werden. Außerdem werden noch weitere große Gebäudeflächen für Fassadengemälde geprüft. Interessierte Sprayer erhalten weitere Information beim Team des Jugendreferates. Hier können sich auch Gebäudeeigentümer, die eine Fläche zur Verfügung stellen wollen, gerne melden.

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