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Politik - Villach
Auch SPÖ Clubobmann Harald Sobe äußert sich zu der Personalentscheidung rund um Michael Sternig.
Auch SPÖ Clubobmann Harald Sobe äußert sich zu der Personalentscheidung rund um Michael Sternig. © KK

SPÖ Clubobmann fordert Überprüfung

Sobe: „Moralisch bedenkliche Personal­entscheidung“

Villach – Sternigs Wechsel im Tourismus sorgt für politische Diskussionen. Er wechselt in den Tourismusverband Villach, wo sich auch seine Lebensgefährtin ÖVP-Tourismusstadträtin Katharina Spanring verantwortlich zeichnet. Kritik dazu äußerte bereits FPÖ Stadtrat Erwin Baumann. Nun meldet sich auch SPÖ Stadtrat Harald Sobe zu Wort. 

 1 Minuten Lesezeit (188 Wörter) | Änderung am 03.10.2019 - 15.39 Uhr

Die gestrige Personalentscheidung rund um Michael Sternig, der von der Tourismusregion Villach zum Tourismusverband der Stadt Villach wechseln soll, wird aktuell von mehreren Seiten stark kritisiert. Wie bereits FPÖ Stadtrat Erwinn Baumann gegenüber 5 Minuten erwähnte sei „eine von der privaten Ebene getrennte Gesprächs- und Verhandlungskultur notwendig, um jeden Anschein von Postenschacher oder mangelnder Objektivität von Entscheidungen zu vermeiden.“ Dieser Ansicht ist auch SPÖ Harald Sobe. „Solche Familiären Geschichten sind meines Erachtens schon prüfenswert“, so der Stadtrat gegenüber 5 Minuten im Gespräch.

„Privates und Geschäftliches zu vermischen ist immer ein Problem“

Für Sobe ist die Personalentscheidung auch moralisch fragwürdig. „Privates und Geschäftliches zu vermischen ist immer ein Problem – besonders in so einer Situation. Anders ist es, wenn man zusammen einen Betrieb führt – man verfolgt gemeinsam ein Ziel und ist von einander nicht abhängig. In dem Fall geht es um Institutionen, die auch mit Steuergeldern arbeiten – und da kommt es einfach zu Abhängigkeiten. Ich bin der Meinung, dass die Personalentscheidung moralisch schon bedenklich ist und man es rechtlich prüfen sollte“, so Sobe.

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