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Vor einem Kindergarten wurde das Päckchen mit Kokain gefunden. Auch eine Schule befindet sich in der Nähe.
Vor einem Kindergarten wurde das Päckchen mit Kokain gefunden. Auch eine Schule befindet sich in der Nähe. © 5min.at

Unfassbar:

3-Jähriger fand Kokain­päckchen vor Kindergarten

Villach – Zusammen mit ihrem fast 3-jährigen Sohn, brachte eine Mutter heute ihre Tochter in den Kindergarten. Am Nachhauseweg machte der kleine Bub einen unschönen Fund: Am Zebrastreifen entdeckte er ein Päckchen mit Kokain. 

 2 Minuten Lesezeit (261 Wörter) | Änderung am 03.10.2019 - 21.13 Uhr

„Wir machten heute einen schockierenden Fund“, schrieb uns eine Mutter auf Facebook. Und tatsächlich, so etwas findet man (glücklicherweise) nicht alle Tage – schon gar nicht in der Nähe eines Kindergartens und einer Schule. „Vor dem Kindergarten meiner Tochter lag auf dem Zebrastreifen ein kleines Päckchen mit weißem Pulver“, schilderte uns die Mutter. Sofort brachte sie es zur nächsten Polizeidienststelle. Dort wurde bestätigt – bei dem Inhalt handelte es sich um Kokain.

3-jähriger Sohn wollte Päckchen aufheben

„Mein fast 3-jähriger Sohn wollte das Päckchen am nach Hause Weg aufheben, doch ich konnte ihn zum Glück noch rechtzeitig davon abhalten. Als ich es dann genauer ansah, kam mir bereits der Verdacht, dass es Drogen sein könnten“, erzählte uns die Mutter. Danach machte sie sich mit ihrem Sohn auf den Weg zur Polizei, um den Fund abzugeben. Diese testete den Inhalt und konnte feststellen, dass sich tatsächlich Kokain in dem Päckchen befand. Der Vorfall wurde uns auf Anfrage von Major Stephan Brozek bestätigt.

„Ich hoffe, das Eltern weiterhin die Augen offen halten“

Diese Geschichte ging zum Glück noch einmal gut aus. Obwohl sich die Drogen in der Nähe von Kindern befanden, kam niemand damit in Berührung. Die Mutter handelte absolut richtig. „Ich war sehr froh, dass ich das Päckchen gefunden und abgegeben habe. Ich hoffe, das viele Eltern die Augen offen halten, damit unsere Kinder mit so etwas auch in Zukunft nicht in Berührung kommen“, erzählt die Mutter abschließend.

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