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Wirtschaft - Kärnten
LR Sara Schaar und LR Sebastian Schuschnig zum „Impulspaket öffentlicher Verkehr für mehr Klimaschutz“.
LR Sara Schaar und LR Sebastian Schuschnig zum „Impulspaket öffentlicher Verkehr für mehr Klimaschutz“. © Büro LR Schuschnig

Impulspaket

Zehn Millionen Euro für den Öffentlichen Verkehr

Kärnten – "Wir müssen in Kärnten künftig deutlich mehr Mittel in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs investieren, um dem Klimawandel entschlossen entgegenzuwirken", lautete heute, am 4. Oktober der klare Appell der beiden Landesräte Sara Schaar und Sebastian Schuschnig.

 3 Minuten Lesezeit (379 Wörter)

Die Kärntner Landesregierung wird daher als erste Maßnahme ein Impulspaket von zehn Millionen Euro zusätzlich in die Modernisierung des Öffentlichen Verkehrs investieren. Ziel dieses Impulspaktes sei es, die Dekarbonisierung mit Investitionsimpulsen voranzutreiben und den Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel attraktiver zu machen. „Mit diesem millionenschweren Impulspaket modernisieren wir den Öffentlichen Verkehr und leisten zugleich einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz“, sind sich Schaar und Schuschnig einig und ergänzen: „Klimaschutz betrifft uns alle und verlangt gemeinsames und entschlossenes Handeln. Lippenbekenntnisse alleine sind zu wenig. Denn die Auswirkungen betreffen insbesondere unsere und die nächsten Generationen.“

Verkehr verursacht schädliche Emissonen

Mit rund 30 Prozent sei der Verkehr derzeit einer der Hauptverursacher von klimaschädlichen Emissionen und damit hauptverantwortlich für das Verfehlen der bisherigen Klimaschutzziele. Schaar. „Um in der Mobilitätswende voran zu kommen, braucht es dringend nachhaltige Impulse. Mit einer gemeinsamen, referatsübergreifenden Investition in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs setzen wir im Rahmen eines Gesamtplans, der alle Bereiche in der Landesregierung umfasst, einen wesentlichen Schritt für mehr Klimaschutz“, so Schaar.

Menschen motivieren mit Öffis zu fahren

„Wenn wir mehr Menschen für den öffentlichen Verkehr gewinnen wollen und den Modal Split zugunsten des Öffentlichen Verkehrs erhöhen wollen, brauchen wir ein Update der Mobilität in Kärnten.“ erklärte Schuschnig. „Wir werden daher gezielt in die Angebotsqualität bei Bus und Bahn, in moderne Infrastruktur und in umweltfreundliche Antriebsformen und -technologien investieren, um den Klimaschutz voranzubringen.“

Kritik: Bus und Bahn zu teuer

Der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann kritisiert das Impulspaket. „Es ist wohl zu begrüßen, wenn Bus- und Bahnangebote verbessert werden, aber was hilft das, wenn die Tickets für die Kärntner nicht leistbar sind“, so Darmann. „Die FPÖ fordert daher seit Jahren, dass die Preise für die Jahrestickets gesenkt werden. Selbst im Kärntner Zentralraum, wo es wie etwa zwischen Villach und Klagenfurt gute Verbindungen gibt, nutzen Pendler kaum Bahn und Bus um täglich in die Arbeit zu kommen. Schuld daran ist eindeutig das teure Jahresticket, denn während Tiroler Pendler für ein Jahresticket unter 500 Euro bezahlen müssen, müssen Kärntner Pendler alleine für die Strecke Klagenfurt – Villach inklusive Stadtverkehre rund 1.600 Euro pro Jahr zahlen“, zeigt Darmann abschließend auf.

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