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Leute - Klagenfurt
LH Peter Kaiser, Igor Pucker (Abteilungsleiter der Abt. 14, Kunst und Kultur), Bgm.in Maria-Luise Mathiaschitz und Christian Wieser (v.l.)
LH Peter Kaiser, Igor Pucker (Abteilungsleiter der Abt. 14, Kunst und Kultur), Bgm.in Maria-Luise Mathiaschitz und Christian Wieser (v.l.) © LPD Kärnten/Helge Bauer

Eröffnung des Wissenschaftszentrums:

Über zwei Millionen Sammlungsstücke wurden übersiedelt

Klagenfurt – Über 6.000 m² groß ist das neue Sammlungs- und Wissenschaftszentrum des Landesmuseums Kärnten. Alle wissenschaftlichen, organisatorischen, konservatorischen und handwerklichen Dienste sind hier nun an einem Ort versammelt. Heute, am 5. Oktober, wurde das neue Depot von Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Beisein vieler Ehrengäste eröffnet.

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Der Kulturreferent stellte die Frage in den Raum, wozu Museen eigentlich gebraucht würden: „Museen sind das Gedächtnis eines Landes mit dem Sinn und Zweck, Vergangenes, gegenwärtig auch mit Zukunftsgestaltung zu verbinden.“ 7,685 Millionen Euro Investition, das Aufbewahren von über zwei Millionen Sammlungsstücken, die tägliche harte Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schließlich eineinhalb Jahre Bauzeit hätten sich gelohnt, denn das Landesmuseum sei die Visitenkarte Kärntens.

8.000 Bücher für Sammlung

Für das Landesmuseum Kärnten sei die Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur ein wichtiger Meilenstein in Vorbereitung auf die Wiedereröffnung des Haupthauses Rudolfinum in Klagenfurt. „Dieses neue Sammlungs- und Wissenschaftszentrum und das Rudolfinum sind untrennbar miteinander verbunden“, sagte Kaiser, der auch mit einer großen Neuigkeit aufwarten konnte. Eine Stunde vor dem Festakt sei es gelungen, eine sehr großzügige Widmung zu bekommen: „Nach langen Verhandlungen erhält die Museumsbibliothek von Eike Rathgeber, einer Wiener Musikwissenschafterin, 8.000 Bücher ihres Mannes. Damit umfasst die Bücher-Sammlung rund 150.000 Werke.“

Im 21. Jahrhundert angekommen

In Vertretung der Landesräte Martin Gruber und Sebastian Schuschnig lobte Landtagsabgeordneter Markus Malle die moderne und zukunftsträchtige Entscheidung. „Großer Dank gilt dem früheren Kulturreferenten LR Christian Benger, der für das Landesmuseum gekämpft hat und ganz besonders Landeshauptmann Peter Kaiser, der das Projekt glänzend zu Ende geführt hat und immer zu dem Haus gestanden ist.“ Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz gratulierte dem Museums-Team und dankte Kulturabteilungsleiter Igor Pucker sowie dem wissenschaftlichen Geschäftsführer Christian Wieser für die gute Zusammenarbeit. „Das Gedächtnis des Landes ist im 21. Jahrhundert angekommen.“

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2019 wird heute ab 18.00 Uhr das Sammlungs- und Wissenschaftszentrum erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

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