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© Scherer/Bunkermuseum

Über die Wurzenpass-Bundesstraße

Vor dem Hoch­ofen gerettet: Panzer­haubitze darf ins Museum

Villach/Wurzenpass – Die Panzerhaubitze hätte heuer in Klagenfurt samt acht „Artgenossen“ verschrottet werden sollen. Nun kommt der Koloss als neue Attraktion ins Bunkermuseum statt in den Hochofen. Am 10. Oktober gibt es daher mittags kurze Verkehrsanhaltungen an der Wurzenpass-Bundesstraße B109.

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Am 10. Oktober 2019 liefert das Bundesheer eine Panzerhaubitze M-109 ins Bunkermuseum. Das Artilleriesystem wiegt 24 Tonnen und ist samt Rohr über 9 Meter lang und 3,30 breit. Es ist am Landesfeiertag ab 13.00 Uhr erstmals zu sehen. An diesem Tag sowie am 26. Oktober wird es ein Spezialprogramm samt „Panzer(mit)fahrt und Kanonengulasch“ geben.

100 Jahre Volksabstimmung

Das Datum ist kein Zufall: genau in einem Jahr feiern wir „100 Jahre Volksabstimmung“. Das Bunkermuseum Wurzenpass wird sich am Gesamtvorhaben „CARINTHIja2020“ des Landes Kärnten mit einer Sonderausstellung aktiv und offiziell beteiligen. Das Schwergewicht dieser Zeitreise durch unsere Geschichte wird auf militärischen und sicherheitspolitischen Aspekten liegen: vom Abwehrkampf am schwierigen Weg zum friedlich vereinten, gemeinsamen Europa.

Ehemals größte Verteidigungsanlage

Die M-109 wird die einzigartige Sammlung am Wurzenpass ergänzen. Nur hier sind alle Waffensysteme zu sehen, die Österreich im „Kalten Krieg“ in Bunkeranlagen eingebaut hat. Sie stehen in der ehemals größten Verteidigungsanlage des Bundesheeres. Jahrzehntelang geheim hat sie samt ihren vielen Ausstellungsstücken „ausgedient“. Seit 2005 ist sie im Originalzustand als Museum öffentlich zugänglich.

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