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Wirtschaft - Villach
Hier soll das Casino untergebracht werden.
Hier soll das Casino untergebracht werden. © Leser

Geschäftsführer sei für Gespräche bereit:

Plasounig: „Heimische Händler, statt ge­plantem Casino“

Villach – Die mögliche Ansiedelung eines Spielcasinos in der Italiener Straße in Villach erhitzt die Gemüter. Wir haben berichtet. Nun meldet sich auch Bezirksstellenobmann Bernhard Plasounig zu Wort. Er sieht das geplante Groß-Automatencasino ebenfalls kritisch und würde in dieser 1A-Lage gerne mehr heimische Händler sehen.

 1 Minuten Lesezeit (232 Wörter)

Ein geplantes Großraum-Casino sorgt derzeit für Aufregung in der Villacher Innenstadt. Die Unternehmer des Hans-Gasser-Platz-Viertels haben eine Unterschriftenaktion gegen das Casino ins Leben gerufen. Auch Bürgermeister Günther Albel und Stadtrat Gewerbereferent Christian Pober haben klargemacht, dass das Projekt politisch nicht erwünscht ist. Wir haben berichtet. Nun hagelt es die nächste Kritik.

Plasounig sieht Handlungsbedarf

Durch die Renovierung des Hans-Gasser-Platzes sei die daran angrenzende Italiener Straße, laut WK-Bezirksstellenobmann Bernhard Plasounig, noch beliebter geworden. „Es ist wirklich schade, dass diese 1A-Lage nicht durch ein Ankergeschäft – also einen Handelsbetrieb – genutzt wird“, findet er und sieht besonderen Handlungsbedarf. „Villach ist mehr und mehr von der Ausdünnung der Innenstadt betroffen. Daher ist es umso wichtiger einen vielfältigen Branchenmix zu garantieren, Gastronomiebetriebe zu haben, die für Leben sorgen, und Leuchtturmprojekte zu schaffen. Ein Spielcasino gehört da nicht dazu“, so Plasounig.

Spielcasino-Geschäftsführer sei für Gespräche bereit

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich der Spielcasino-Geschäftsführer Fritz Pühringer für Gespräche bereit. Plasounig appelliert an die Stadtpolitik, schnellstmöglich die Kommunikation mit dem Betreiber zu suchen, und ist als Wirtschaftssprecher gerne auch mit seiner Expertise zur Stelle: „Durch die bereits erteilte Bewilligung durch das Finanzamt ist die Ausgangslage natürlich schwierig. Aber in einer offenen Gesprächsrunde kann womöglich eine gute Lösung gefunden werden.“

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