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Wirtschaft - Villach
Der Rohbau steht: Gestern fand die Gleichenfeier für das Infineon-Forschungsgebäude in Villach statt. Infineon Austria-Finanzvorstand Oliver Heinrich (2. von rechts) und Infineon-Projektleiter Michael Eder (3. von rechts) mit Vertretern der Baufirmen und Architekten sowie einem Lehrling, dem jüngsten Mitarbeiter der ausführenden Baufirma.
Der Rohbau steht: Gestern fand die Gleichenfeier für das Infineon-Forschungsgebäude in Villach statt. Infineon Austria-Finanzvorstand Oliver Heinrich (2. von rechts) und Infineon-Projektleiter Michael Eder (3. von rechts) mit Vertretern der Baufirmen und Architekten sowie einem Lehrling, dem jüngsten Mitarbeiter der ausführenden Baufirma. © KK

Fertigstellung im Frühsommer 2020 geplant

Infineon: Rohbau für Forschungs­gebäude steht

Villach – Nach nur kurzer Bauzeit wurde gestern, 9. Oktober 2019, am Standort Villach die Gleichenfeier für den Rohbau des neuen Forschungsgebäudes begangen.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter)

Der Bau des Forschungsgebäudes startete mit Vorbereitungsarbeiten im Dezember 2018. Nach der Fertigstellung im Frühsommer 2020 stehen auf einer Fläche von rund 20.000 m² rund 650 Arbeitsplätze für Forschung und Entwicklung sowie modernste Messtechnikflächen zur Verfügung. Ebenfalls integriert ist ein neuer Kantinen- und Küchenbereich, der die bestehende Kantine erweitert und ab Ende 2020 bezugsfertig sein wird. Das Gebäude hat sechs Geschosse und wird mit drei Brücken über die Siemensstraße mit dem Bestand verbunden. Aktuell sind auf der Baustelle etwa 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichster Gewerke wie zum Beispiel Bauunternehmen, Elektriker, Fassadenbauer, Technischer Gebäudeausstatter oder Installateur tätig.

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Ansicht Rohbau Stand Oktober 2019.

Ansicht Rohbau Stand Oktober 2019. - © Infineon Austria

Innovationsklima im Fokus

Die Forscherinnen und Forscher werden dort an Lösungen für den Automotive-Bereich sowie für verschiedene industrielle Anwendungen arbeiten. Großes Augenmerk wurde mit über 70 Besprechungsräumen aller Größen auf Begegnungszonen und Möglichkeiten zum Innovationsaustausch gelegt. Oliver Heinrich, Finanzvorstand von Infineon Austria: „Bei der Planung lag der Fokus auf einem zeitgemäßen Bürokonzept, einem optimalen Raumklima und hoher Energieeffizienz. Neben dem hohen technischen Gebäudestandard und dem Energieverbrauch eines Niedrigenergiehauses wird die Energie großteils mittels Wärmerückgewinnung aus Kühlenergie für die Fabrik bereitgestellt. Die nachhaltig ausgerichtete Energieversorgung des Gebäudes ist daher fast autark.“ Auch die Erweiterungen an den Infineon-Entwicklungsstandorten Graz und Linz, die 2020 abgeschlossen sein werden, laufen plangemäß. Mit diesen Investitionen schafft Infineon Austria beste Voraussetzungen, um die Position als forschungsstärkstes Unternehmen Österreichs zu festigen und auszubauen.

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