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Zum 10. Oktober

Abstimmungs­gedenken: „Bleiben wir wachsam!“

Villach – Vor dem im Vorjahr künstlerisch erweiterten Denkmal am Oberen Kirchenplatz appellierte Bürgermeister Günther Albel am Vorabend des 10. Oktober, den Frieden in einem vereinten Europa als höchstes Gut zu pflegen und wachsam zu sein gegenüber zersetzenden Kräften.

 2 Minuten Lesezeit (257 Wörter) | Änderung am 10.10.2019 - 16.38 Uhr

Hunderte traditionsverbundene Villacherinnen und Villacher, starke Abordnungen der Verbände, des Bundesheeres, der Institutionen und Brauchtumsvereine gedachten Mittwochabend gemeinsam der Opfer des Kärntner Abwehrkampfes und der Volksabstimmung. „Es freut mich besonders, dass so viele junge Menschen heute zu dieser Gedenkstunde gekommen sind“, erklärte Bürgermeister Günther Albel. Er dankte den Buben und Mädchen des Chores der Neuen Mittelschule Auen und des Turnvereines für ihre Mitgestaltung der würdevollen Zeremonie.

„Tun wir alles, um Frieden zu erhalten“

„Nur wer seine Wurzeln, seine Geschichte kennt, kann seine Zukunft konstruktiv und selbstbewusst gestalten“, appellierte der Bürgermeister. „Die Kräfte, die damals zu einer Zersetzung der Gesellschaft geführt und zwei Weltkriege ausgelöst haben, sind in unserer Zeit leider wieder aktiv. Friede ist das höchste Gut. Tun wir alles dafür, um ihn zu erhalten.“ Albel brach eine Lanze für das konstruktive, friedliche Miteinander auf dem Kontinent, das man nie aus den Augen verlieren dürfe.
Als Festrednerin der Gedenkfeier im 99. Jahr nach der Volksabstimmung gab die heurige Paracelsusring-Trägerin, die Historikerin Claudia Fräss-Ehrfeld, die für Kärnten entscheidenden internationalen Ereignisse mit interessantem Villach-Schwerpunkt wieder.

„Der Frieden ist das höchste Gut“

Das Heldendenkmal am Villacher Stadtpfarrturm ist im Vorjahr um eine wichtige
Friedenbotschaft künstlerisch erweitert worden. „Jetzt ist es nicht nur ein Denkmal für alle Menschen, die in den Kriegen ihr Leben lassen mussten“, sagte Bürgermeister Günther Albel. „Es ist jetzt Mahnmal für den Frieden als höchstes Gut.“

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