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Wirtschaft - Klagenfurt
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Geplant ist ein Ring-Quartier:

Auflösung des Pendler­park­platzes sorgt für Ärger bei Parkenden

Klagenfurt – Dauerparker haben es nicht leicht in Klagenfurt. Die 6.000 Quadratmeter große Parkfläche in der Nähe des Fernheizkraftwerkes soll nun einem Ring-Quartier weichen. Von der Auflösung des Parkplatzes sind viele Pendler betroffen. Eine Leserin hat ihren Ärger bei uns Luft gemacht.

 2 Minuten Lesezeit (278 Wörter) | Änderung am 11.10.2019 - 09.51 Uhr

Die Fläche zwischen dem St. Veiter Ring und der Kraßnigstraße, die im Besitz der Stadtwerke Klagenfurt ist, wird derzeit als Pendlerparkplatz genutzt. Nun soll hier laut Medienberichten ein Wohn- und Geschäftsviertel entstehen, das diesen Bereich von Klagenfurt aufwerten soll. Doch diese Pläne stoßen auf heftige Kritik seitens der Parkenden. Bei uns hat sich eine 5 Minuten Leserin gemeldet, deren Meinung wir euch nicht vorenthalten möchten.

„Wo sollen wir den nun parken?“

„Ich frage mich, ob dieser Plan der Stadt gerecht ist gegenüber uns Angestellten, die in der Stadt arbeiten, und keine wirklichen Alternativen zum Parken haben“, so die Leserin. Das Angebot der Stadt sei es auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen und die Park&Ride Parkplätze zu nutzen. „Ich selber arbeite in den City Arkaden. Wir haben keinerlei Möglichkeiten unsere PKWs irgendwo abzustellen, außer auf den Parkplätzen der Stadtwerke Klagenfurt“, teilt uns die Leserin mit.„Der Großteil, der in den Arkaden arbeitet, nutzt diesen Pendlerparkplatz beim Fernheizwerk (wohlgemerkt für 45,00 Euro im Monat oder 6 Euro täglich)“, so die Leserin.

„Öffis sind unzumutbar!“

„Ich finde es eine Frechheit, dass uns diese Möglichkeit zu parken auch noch genommen werden soll. Wir arbeiten bis 19.30 Uhr, manche sogar noch länger, und es soll uns zugemutet werden, danach noch mit dem öffentlichen Verkehr zu unseren Autos zu gelangen, um dann eventuell noch mindestens 20 Minuten nach Hause zu fahren?“, zeigt sich die Leserin verärgert. „Ich bin der Meinung man sollte sich auch über solche „banalen“ Dinge Gedanken machen, bevor man so eine gravierende Entscheidung trifft.“

Bei den Stadtwerke Klagenfurt haben wir derzeit leider niemanden für eine Stellungnahme erreicht.

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