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Kulturverein Klagenfurt Köln

Was für kreative Köpfe: Kdrei Vernissage im Europahaus

Klagenfurt – Dass Köln und Kärnten eng über die Kunst miteinander verbunden sind, wird die Landeshauptstadt Klagenfurt in Kürze gemeinsam mit dem Kulturverein Kdrei demonstrieren. Die Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Laudator Reinhard Eberhart werden am 17. Oktober 2019 um 18 Uhr im Europahaus die Vernissage eröffnen, in der sechs Künstler aus Köln und aus Kärnten ihre eindrucksvollen Werke präsentieren werden.

 3 Minuten Lesezeit (428 Wörter) | Änderung am 12.10.2019 - 21.41 Uhr

Künstler aus aller Welt

Aus Köln haben drei Maler ihre Teilnahme zugesagt. Die Kunst von Hans Peter Fischenich ist geprägt von seiner Herkunft im Kölner Arbeiterviertel Eigelstein. Form und Inhalt seiner Bilder sind bestimmt vom Respekt vor arbeitenden Menschen und der Liebe zu ihnen. Die aus Brasilien stammende Lucia Medeiros Hinz verbindet in ihrer Kunst starke und freie Linien mit glänzenden und heiteren Farben. Das Mitglied der Brasilianischen Akademie der Bildenden Kunst in Rio de Janeiro schafft mit einer einzigartigen Formensprache beharrlich insbesondere Frauen, die wissen was sie wollen. Der in Kabul geborene Kaikaoss, der nach erfolgreichen Kunststudien in Russland und Belarus seit über 20 Jahren in Deutschland lebt und arbeitet, überzeugt in seinen Bildern durch eine fotografisch exakte Abbildungsweise, indem er in altmeisterlicher Manier seine virtuose Maltechnik einsetzt. Beim näheren Betrachten hingegen öffnet sich eine verspielt rätselhafte Symbolwelt.

Künstlerinnen vertreten Kärnten

Die Kärntner Kunstszene wird ausschließlich von Frauen repräsentiert. Aigerim Beken aus Kasachstan, die seit über zwei Jahrzehnten künstlerisch in Österreich wirkt und zuvor u.a. ein Kunststudium in Moskau absolvierte, verfügt über ein breites Spektrum von Aktzeichnungen, Porträts und Karikaturen bis zu Landschaften. Sie produziert besonders gern spannungsgeladene überwiegend abstrakte Arbeiten mit einer prächtigen Farbdarstellung. Tine Star, mit bürgerlichem Namen Christine Starzacher, ist spezialisiert auf Glaskunst. Mit Glas schafft sie Strukturen und Oberflächen. die man mit allen Sinnen begreifen darf und soll. In dieser Ausstellung verzaubert sie Bierflaschen in Lyrische Flaschenpost. Magdalena Nackler, Tochter des bekannten Klagenfurter Porträtzeichners Karl Nackler, befasst sich in etlichen abstrakten Arbeiten mit der Möglichkeit, über die Mittel der farblichen Komposition und Konstellation zur Darstellung abstrakter Begrifflichkeiten und Phänomene zu gelangen. Die Künstlerin befindet sich zur Zeit nach einem abgeschlossenen Literaturstudium in Ausbildung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Die beiden Disziplinen erklären auch die zwei unterschiedlichen Zugänge einerseits zur visuellen Formsprache und Farbgestaltung und andererseits zur Form der Sprache selbst.

Erlös kommt Volkshilfe Klagenfurt zu Gute

Die Kunstausstellung kann bis zum 7. November 2019 besichtigt werden, und zwar dienstags bis freitags jeweils von 10 bis 13 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr. Bei den Abendveranstaltungen werden die Künstler anwesend sein und in Werkstattrunden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. Bei einem Verkauf ihrer Werke sind die Künstler angehalten, jeweils 25 Prozent des Erlöses an den Verein Kdrei zu entrichten, der das Geld für soziale Zwecke weiterleitet. Die Spenden vom Bilderverkauf gehen an den Breakfast Club der Volkshilfe Klagenfurt zugute.

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