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Aktuell - Kärnten
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Gutmütigkeit schamlos ausgenutzt

Um 400 Euro betrogen: Ru­mänischer Schein war nichts wert

Völkermarkt – Ein 30-jähriger Mann wurde bei einer Tankstelle von mehreren unbekannten Personen darum gebeten, Geld zu wechseln. Dabei händigten die Täter dem Mann einen rumänischen Geldschein aus, der angeblich 420 Euro wert war. Der 30-Jährige hob darauf hin mehrere hundert Euro von seinem Konto ab und ging auf den Tausch ein. Später stellte sich heraus, dass der rumänische Geldschein schon veraltet und nichts mehr wert war. 

 1 Minuten Lesezeit (201 Wörter)

Am 13. Oktober hielt ein vorerst unbekannter Verkehrsteilnehmer mit deutschem PKW einen 30-jährigen PKW-Lenker aus Völkermarkt im Bereich einer Bushaltestelle in der Gemeinde St. Kanzian an und ersuchte diesem um Geld für Treibstoff. Daraufhin fuhr der 30-jährige mit dem unbekannten Mann zu einer Tankstelle und bezahlte einen Kanister voll Treibstoff.

Unbekannte wollten Geld wechseln

Nachdem die Beiden wieder beim Fahrzeug waren, wurde der 30-Jährige erneut von einem weiteren Fahrzeuginsassen des deutschen PKW angesprochen und ersucht Geld zu wechseln. Dabei händigte der Unbekannte dem Opfer einen rumänischen Geldschein mit angeblichem Gegenwert von 420 Euro aus, worauf der 30-Jährige zu einem Bankomaten fuhr, mehrere Hundert Euro behob und das Geld dem Unbekannten übergab.

Rumänischer Geldschein war wertlos

Als der 30-Jährige den rumänischen Geldschein einen Tag später bei einer Bank umwechseln wollte, stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen alten, ungültigen und wertlosen Geldschein handelte.  Aufgrund der Tatsache, dass sich das Opfer das Kennzeichen des deutschen PKW notierte, ergaben die weiteren polizeilichen Ermittlungen, dass es sich bei den Tätern um rumänische Staatsangehörige handelt, die bereits mehrere solcher Straftaten in ganz Österreich verübten. Weitere Erhebungen werden geführt.

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