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Ausgelöst durch Milbenbefall:

Wenn es juckt: Vermehrte Fälle der „Krätze“ in Kärnten

Kärnten – Seit Monaten steigen die Krankheitsfälle von Hautausschlägen durch Milbenbefall in Kärnten an. Betroffene Leser haben sich bei uns gemeldet, mit der Bitte um Aufklärung. Wir haben mit Dermatologe Dr. Max Wutte gesprochen.

 1 Minuten Lesezeit (184 Wörter) | Änderung am 15.10.2019 - 12.37 Uhr

Für einen 5 Minuten Leser entpuppte sich der Milbenbefall als traurige Realität. „Alles begann mit Juckreiz am ganzen Körper“, so der Leser. „Als es nicht besser wurde, suchte ich einen Hautarzt auf, der mir den Milbenbefall bestätigte“, erfahren wir. „Nun muss ich täglich eine Salbe auftragen und stundenlang auf meiner Haut lassen und meine Kleidung und Bettwäsche mit mindestens 60 Grad waschen“, so der Leser. „Die Hautläsionen sind sehr unterschiedlich und treten oft an Achsel, Händen, Leiste oder genital auf“, erklärt uns Dr. Max Wutte, Fachgruppenobmann Dermatologie der Ärztekammer für Kärnten.

Früherkennung ist wichtig

„Die Krankheitsfälle steigen seit Monaten in Kärnten und wahrscheinlich auch Europaweit an“, erfahren wir von Dr. Wutte. „Der Anstieg ist vermutlich durch die vermehrte Reisetätigkeit erklärbar“, sagt der Dermatologe. Bei ersten Symptomen sollte sich ein Hautarzt die betroffenen Stellen anschauen. „Nur intensiver Hautkontakt ist ansteckend bzw. durch Bettwäsche, die von Milben befallen ist“, klärt Wutte auf. „Diese Hauterkrankung ist nicht gefährlich, trotzdem ist eine Früherkennung wichtig, sonst zieht die Krankheit weitere Kreise.“

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