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Politik - Klagenfurt
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Gemeinderatsantrag:

VP und FP fordern Alkohol­verbot in der Innen­stadt

Klagenfurt – Die Klagenfurter Volkspartei bringt den angekündigten Gemeinderatsantrag vom 28. August 2019 zum Alkoholverbot am Neuen Platz im Gemeinderat der Landeshauptstadt ein. Auch der Freiheitliche Gemeinderatsclub hat dazu einen Antrag gestellt, möchte das Alkoholverbot jedoch auf die gesamte Innenstadt ausweiten.

 1 Minuten Lesezeit (221 Wörter) | Änderung am 15.10.2019 - 22.04 Uhr

Die VP fordert, dass per Verordnung ein Alkoholverbot in der gesamten Begegnungszone am Neuen Platz unverzüglich erlassen wird. Folgenden Inhalt zeichnet der Gemeinderatsantrag von heute, dem 15. Oktober 2019: „Täglich versammeln sich am Neuen Platz mehr und mehr Menschen, welche sich im Überfluss dem Alkohol hingeben. Das Sicherheitsgefühl der Mitmenschen wird dadurch stark beeinträchtigt und vorbeigehende Mitbürger oder Touristen werden verbal attackiert. Pöbeleien stehen auf der Tagesordnung. Das Wegsehen muss schnellstmöglich ein Ende haben. Die Begegnungszone umschließt das Wahrzeichen der Landeshauptstadt und muss weiterhin ein attraktiver Ort ohne negativer Schlagzeilen bleiben.“ Das Verbot soll bei behördlich genehmigten Veranstaltungen, sowie bei Ausschank von Alkohol in Gastgärten und an Markständen nicht gelten.

Ein Fleckerlteppich

Die FP fordert ebenfalls ein Alkoholverbot, dies soll jedoch auf das gesamte Innenstadtgebiet ausgeweitet werden. „Es herrscht ein Fleckerlteppich an Alkoholverboten, das erschwert die Kontrollen“, heißt es seitens der Freiheitlichen. Ein Alkoholverbot am Neuen Platz sei grundsätzlich zu begrüßen, so die FP, doch dies dürfte auf Dauer zu wenig sein und zu einer Verlagerung der Treffen führen. „Klagenfurt sollte sich daher am Beispiel von Graz orientieren, dort gilt bereits seit 2012 ein Alkoholverbot in der gesamten Innenstadt“, fordern die Freiheitlichen.

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Immer wieder muss die Polizei wegen Alkoholexzessen ausrücken.

Immer wieder muss die Polizei wegen Alkoholexzessen ausrücken. - © KK

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