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Zum Welternährungstag:

Schule trifft Bauernhof

Kärnten – Am 16. Oktober besuchten 170 Kärntner Bäuerinnen und Bauern die Volksschulen, um auf den Wert heimischer Lebensmittel aufmerksam zu machen. Dieser Initiative kommt angesichts der Klimadebatte umso größere Bedeutung zu. Heuer beteiligt sich erstmals auch die Pädagogische Hochschule Kärnten am Aktionstag.

 3 Minuten Lesezeit (369 Wörter) | Änderung am 17.10.2019 - 07.07 Uhr

170 Bäuerinnen und Bauern besuchen heuer anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober knapp 170 Kärntner Volksschulen mit insgesamt ca. 3.300 Schülerinnen und Schülern. In den letzten Jahren konnten mit diesen „Bäuerinnen-Aktionstagen“ österreichweit bereits rund 150.000 Schüler und Lehrer erreicht werden. Die Rückmeldungen und das Interesse sind überaus positiv. Pädagogen und Eltern finden diese Schulprojekte besonders sinnvoll, die den Kindern auf ansprechende und spielerische Art vor Augen führen, wie gut Qualität aus Österreich schmeckt und wie viel Arbeit notwendig ist, um aus Rohstoffen wertvolle Lebensmittel herzustellen.

Die Konsumenten von morgen

Kärntens LK-Präsident Johann Mößler zum Aktionstag: „Die Konsumentinnen und Konsumenten von morgen sollen wissen, wie viel Zuwendung Tiere und Pflanzen brauchen, bis man etwa einen Apfel ernten, Mehl oder Milch ins Packerl abfüllen kann.“ Sowohl in der Werbung als auch in vielen Schulbüchern würde den Kindern häufig ein verklärtes Bild vom Leben am Bauernhof vermittelt, kritisiert Mößler. Es würden Sehnsüchte geweckt, die mit der Realität oft nicht zusammenpassen und somit sei Unverständnis vorprogrammiert. Hier möchten die Bäuerinnen und Bauern gegensteuern und durch Transparenz Vertrauen in heimische Lebensmittel aufbauen und stärken. Auch die Umweltbilanz von heimischem Fleisch ist um ein Vielfaches besser als jene aus der restlichen EU, den USA oder Brasilien. Deshalb gilt es umso mehr, auf die Herkunft von Lebensmitteln zu achten, was den Kindern auch am Aktionstag vermittelt wird. Dafür möchte ich den engagierten Bäuerinnen und Bauern, insbesondere den ehrenamtlich tätigen Bildungsreferentinnen und Bildungsreferenten herzlich danken,“ erklärt Mößler.

Besonderer Aktionstag

Ein ganz besonderer Aktionstag findet in diesem Jahr erstmals an der Pädagogischen Hochschule Kärnten in Klagenfurt statt. Unter dem Motto „Schule trifft Landwirtschaft“ informieren Bäuerinnen angehende Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie interessierte, etablierte Pädagoginnen und Pädagogen mittels eines „Marktplatzes“ über spezielle Angebote der Landwirtschaft für Schulen. Ziel ist es, die Angebotsvielfalt der Landwirtschaft für die Wissensvermittlung rund um Landwirtschaft und Ernährung zu präsentieren. Dabei werden unter anderem agrarpädagogische Angebote wie „Schule am Bauernhof“, „Schulmilch“ und Angebote für spezielle Schulstunden der Seminarbäuerinnen zu einzelnen Lebensmitteln vor Ort vorgestellt.

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