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Gerüchte um vermeintliche Kindesentführung

„Das Mädchen dachte, der Mann wollte sie zu sich ins Auto locken“

Feldkirchen – Derzeit kursieren in den sozialen Netzwerken Meldungen um eine versuchte Kindesentführung im Bezirk Feldkirchen. Die Polizei Kärnten weißt nun darauf hin, dass es sich dabei um ein Missverständnis handelt und bittet darum, das Gerücht nicht weiter zu verbreiten. Doch wie kam es zu dem Verdacht? Wir haben genauer nachgefragt. 

 1 Minuten Lesezeit (232 Wörter) | Änderung am 18.10.2019 - 10.43 Uhr

Ein Mann fährt mit einem Kastenwagen durch die Gegend, spricht kleine Kinder an und will diese zu sich ins Auto locken. Ein schreckliches Szenario, von dem man leider viel zu oft lesen muss. Gerüchten zufolge, trug sich ein solcher Vorfall auch gestern Nachmittag, 17. Oktober, im Bezirk Feldkirchen zu. Doch die Polizei gibt nun Entwarnung. „Ermittlungen ergaben, dass der angezeigte Vorfall auf einem Missverständnis beruht und daher nicht stattgefunden hat“, so der Hinweis der Polizei Kärnten. Doch was ist genau passiert?

Gerüchte um Kindesentführung aufgeklärt

Wie uns die Landespolizeidirektion Kärnten schilderte, befand sich ein 9-jähriges Mädchen gerade auf dem nach Hause Weg. Plötzlich blieb ein Mann mit seinem Kastenwagen neben ihr stehen und gab ihr mit der Hand ein Zeichen. „Das Mädchen dachte im ersten Moment, der Mann wollte sie zu sich ins Auto locken“, so ein Mitarbeiter der Polizei Pressestelle. Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet und der vermeintliche Täter konnte ausfindig gemacht werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann dem Mädchen lediglich deuten wollte, dass es ohne Gefahr die Straße überqueren konnte. Eine versuchte Kindesentführung, wie im ersten Moment vermutet, fand also nicht statt. „Wir bitten daher, dieses Gerücht nicht weiter zu verbreiten, da dies zu einer Verunsicherung der Bevölkerung führen könnte“, bittet die Polizei Kärnten in einem Facebook Posting.

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