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Leute - Klagenfurt
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"Defend Rojava"

Hunderte Menschen bei Kurden-Demo in Klagenfurt erwartet

Klagenfurt – "Seit dem 9. Oktober führt die türkische Armee gemeinsam mit ihren dschihadistischen Verbündeten einen Angriffskrieg gegen Nordsyrien", so heißt es in der Einladung zur morgigen Demo. Hunderte Menschen, darunter auch Frauen und Kinder, sollen dabei bereits verletzt und getötet worden sein. Um dem ein Ende zu setzen, findet am morgigen Samstag in Klagenfurt die Demonstration "Defend Rojava" statt. Hunderte Menschen werden erwartet. 

 1 Minuten Lesezeit (217 Wörter) | Änderung am 18.10.2019 - 14.06 Uhr
Nach Angaben des kurdischen Roten Halbmonds, einer Non-Profit-Organisation, wurden in den ersten 8 Tagen der Angriffe 196 Zivilisten getötet und 539 verletzt – darunter viele Frauen und Kinder. „Um neue Völkermorde und Feminizide im 21. Jahrhundert zu verhindern, fordern wir den UN-Sicherheitsrat, alle zuständigen Gremien der internationalen Gemeinschaft und die Regierungen auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen“, schreiben die Organisatoren der Demonstration. Die Demonstration beginnt am Samstag, 19. Oktober. Treffpunkt ist der Klagenfurter Hauptbahnhof um 14.30 Uhr. Es werden hunderte Menschen erwartet. 

Ziele der Demonstration

  • die Invasion und Besetzung Nord- und Ostsyriens durch die Türkei sofort zu stoppen. Eine Sicherheitszone sollte nicht nur vom Türkischen Armee eingerichtet werden.
  • eine langfristige Flugverbotszone zum Schutz der Leben der Menschen in Nord- und Ostsyrien zu errichten.
  • weitere Kriegsverbrechen und ethnische Säuberungen durch türkische Streitkräfte, den IS, Al Nusra  und andere dschihadistische Terrorgruppen zu verhindern.
  • alle Kriegsverbrechen und Kriegsverbrecher vor Gericht zu bringen.
  • jeglichen Waffenhandel mit der Türkei zu stoppen.
  • politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen die Türkei durchzusetzen.
  • die demokratische autonome Verwaltung der Bevölkerung Nord- und Ostsyriens anzuerkennen.
  • sofortige Schritte für eine politische Lösung der Krise in Syrien unter Beteiligung von Frauen und Volksvertretern aus allen verschiedenen nationalen, kulturellen und religiösen Gemeinschaften in Syrien zu unternehmen.
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