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Sport - Klagenfurt
Der EC-KAC und der EHC Linz lieferten sich bereits im September in Klagenfurt ein starkes Duell.
Der EC-KAC und der EHC Linz lieferten sich bereits im September in Klagenfurt ein starkes Duell. © EC-KAC/Kuess

Penaltyschießen:

Fünfter Sieg in Serie für die Rotjacken

Linz/Klagenfurt – Ein spielerisch gefälliger EC-KAC setzte sich am Sonntagabend auswärts beim EHC Linz mit 3:2 nach Penaltyschießen durch und kletterte damit auf Tabellenplatz zwei.

 3 Minuten Lesezeit (476 Wörter)

Die Rotjacken überstanden ein frühes erstes Unterzahlspiel sehr souverän, erst als wieder der Modus „Fünf-gegen-Fünf“ galt, kamen die Black Wings zu ihrer ersten großen Gelegenheit: Marek Kalus setzte seinen Abschluss von den rechten Hashmarks aus knapp über den Kasten (5.). Eine schöne Einzelaktion von Matthew Neal über den linken Flügel endete mit einem zu zentralen Abschluss auf Goalie David Kickert (7.), wenig später durften die Klagenfurter erstmals mit einem Mann mehr agieren. Diese Überlegenheit nutzten sie auch prompt aus: Ein flacher Handgelenksschuss von David Fischer, abgegeben von der blauen Linie aus, fand den Weg in die Maschen, Matthew Neal hatte unmittelbar am Torraum dem Goalie die Sicht nehmend noch ganz leicht abgefälscht (9.). Doch nur gut drei Minuten später, ebenfalls bei numerischem Vorteil, konnte Linz ausgleichen. Keine zwei Minuten später erlangten die Rotjacken ihre Führung jedoch zurück: Thomas Hundertpfund wischte bei einer versuchten Direktabnahme über den Puck, Adam Comrie nahm diesen auf, fuhr einen Bogen durch den hohen Slot und schlenzte ihn an zwei den Block versuchenden Linz-Spielern und Kickert vorbei in die lange Ecke (14.).

Energischer Spielverlauf

Die Hausherren starteten energisch in den zweiten Durchgang, Petter Hansson musste Mario Altmann mit einem Foul stoppen und Linz nutzte das sich daraus ergebende Überzahlspiel: Den Fernschuss von Matt Finn fälschte Justin Florek aus kurzer Distanz zum 2:2 in das Tor ab (22.). Danach wirkte die Partie etwas zerfahren, erst gegen Mitte des Abschnitts fanden beide Teams zu ihrer Struktur zurück.  Früh im dritten Abschnitt parierte Kickert einen Fischer-Schlagschuss im Powerplay mit den Pads (41.), eine Direktabnahme von Umičević, ebenfalls bei numerischem Vorteil, flog an der langen Ecke vorbei (42.). Noch im gleichen Überzahlspiel für die Black Wings enteilte Thomas Hundertpfund zum Sololauf, letztlich brachte er die Scheibe aber nicht vollständig unter Kontrolle (43.). Nach einem für den Goalie schwer zu sehenden Rutkowski-Wristshot aus der Distanz kam kein Spieler der Gastgeber an den Abpraller (55.), danach setzten die Klagenfurter zur Schlussoffensive an: Von hinter dem Kasten aus angespielt wischte Kozek am Crease über das Spielgerät (57.), Hundertpfunds Rückhand-Abschluss eines starken Offensivzonen-Shifts seiner Linie wurde noch neben das Tor abgefälscht (59.).

KAC schoss sich zum Sieg

In der fällig gewordenen Overtime hatten die Rotjacken deutliches Oberwasser: Bischofbergers Onetimer aus dem Zentrum flog über die Querlatte (63.), Ganahl scheiterte mit einem Alleingang nach geblocktem Linz-Schuss an Kickert (64.). Um ein Haar hätten die Black Wings die Verlängerung mit ihrer einzigen zwingenden Möglichkeit aber zu ihren Gunsten entschieden: Der im Zentrum durchgebrochene Rick Schofield fand seinen Meister jedoch in David Madlener (65.). Der Zusatzpunkt wurde somit im Shootout vergeben, er sollte an den EC-KAC gehen: Andrew Kozek, als erster Schütze angetreten, verlud David Kickert mit einem Haken auf die Rückhand und schob ein, alle fünf Schützen nach ihm (Schofield, Kalus, Finn bzw. Ganahl, Petersen) scheiterten.

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