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Wirtschaft - Kärnten
SYMBOLFOTO © pixabay.com/foodwatch

Lebensmittelwarnung:

Krebs­verdächtige Mineralöl-Rückstände in Säuglings­milch

Kärnten – Der Verein für Konsumenteninformation gibt bekannt, dass die Verbraucherorganisation foodwatch den sofortigen Rückruf von Säuglingsmilch-Produkten der Firmen Nestlé und Novalac fodert. In Untersuchungen wurde herausgefunden, dass diese mit gesundheitsgefährdendem Mineralöl belastet sind.

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„Milchpulver für Babys von Nestlé und Novalac ist teilweise stark mit Mineralöl belastet. Die enthaltenen aromatischen Mineralöle stehen unter Verdacht, Krebs auszulösen – und haben gerade in Lebensmitteln für Neugeborene nichts zu suchen! Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass diese Produkte gesundheitlich absolut unbedenklich sind“, heißt es auf der Website von foodwatch. „Mehrere unabhängige Labortests haben belegt, dass Säuglingsmilchprodukte Ihres Unternehmens mit aromatischen Mineralölverbindungen (MOAH) verunreinigt sind. MOAH gelten als potenziell krebserregend und erbgutverändernd. Die Lebensmittelbehörden sind sich einig, dass MOAH in Lebensmitteln nicht nachweisbar sein sollte – das gilt umso mehr für Babyprodukte“, so foodwatch.

Foodwatch fordert Rückruf

Laut foodwatch belegen diese Ergebnisse unabhängige Laboranalysen. In Deutschland und Österreich sind demnach die Nestlé-Produkte „Beba Optipro Pre, 800 g, von Geburt an“ und „Beba Optipro 1, 800 g, von Geburt an“ betroffen sowie die in Apotheken in Deutschland erhältliche „Novalac Säuglingsmilchnahrung Pre, 400g“. Bei den Labortests wurden laut foodwatch in dem Milchpulver sogenannte aromatische Mineralölbestandteile nachgewiesen, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Foodwatch fordert Nestlé und Novalac auf, die belasteten Produkte sofort zurückzurufen und die Eltern vor dem Gebrauch der Produkte zu warnen. Zudem fordert foodwatch Handelsketten und Apotheken auf, den Verkauf der Produkte zu stoppen.

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