Zum Thema:

01.11.2019 - 15:17Feuerwehr­einsatz: PKW-Lenker kol­lidierte mit Beton­mauer27.10.2019 - 19:08Bei Kollision: An­hänger samt Heu-Rund­ballen um­gestürzt26.10.2019 - 17:24Sirenenalarm: Feuer­wehr­einsatz in der Ossiacher Zeile25.10.2019 - 10:39Feuer­wehr im Einsatz: Rauch drang aus Fenster einer Wohn­anlage
Aktuell - Kärnten
SYMBOLFOTO © 5min.at

Sirenenalarm:

Arbeiter evakuiert: Brand­einsatz im Koralm­tunnel

St. Paul im Lavanttal – Alarmstufe 4 - Am Samstag, den 26. Oktober 2019, um 12.21 Uhr, wurden acht Feuerwehren zu einem Brandeinsatz im Koralmtunnel alarmiert. Ein Radlader hatte zu brennen begonnen. Die Arbeiter wurden sofort aus dem Tunnel evakuiert. 

 1 Minuten Lesezeit (195 Wörter) | Änderung am 26.10.2019 - 19.36 Uhr

Am Samstag, den 26. Oktober 2019, um 12.21 Uhr wurden die Feuerwehr Wolfsberg, die Feuerwehr Gemmersdorf, die Feuerwehr St. Georgen, die Feuerwehr St. Paul, die Feuerwehr Granitztal, die Feuerwehr Kollnitz, die Feuerwehr Maria Rojach und die Feuerwehr St. Andrä zu einem Brandeinsatz im Koralmtunnel alarmiert. Ein Tunnelbagger in der Südröhre der Koralmbahnbaustelle im Bereich der Gemeinde St. Paul im Lavanttal fing aus bisher unbekannter Ursache zu brennen.

Radlader brannte

Aus bisher unbekannter Ursache hatte im Tunnel ein Tunnelbagger zu brennen begonnen. Die am Bagger montierte Löschanlage funktionierte, konnte den Brand aber nicht löschen. Auch Löschversuche mit mehreren Handfeuerlöschern blieben erfolglos. Insgesamt befanden sich zu diesem Zeitpunkt 54 Arbeiter in den diversen Stollen im Tunnel, die allesamt unverletzt ins Freie gelangen konnten. Der Brand konnte von Atemschutzträgern der Feuerwehr gelöscht werden. Die Feuerwehren konnten nach zirka zwei Stunden wieder einrücken.

Über 100 Einsatzleute

Im Einsatz standen rund 100 Kräfte der umliegenden Feuerwehren, sowie sechs Mann des Roten Kreuzes. Morgen,  am 27. Oktober in der Früh erfolgt eine Begehung und Messung der Verhältnisse im Tunnel durch die Feuerwehr mit der Bauleitung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.

Kommentare laden
ANZEIGE