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Selbst Stau konnte ihn nicht aufhalten:

Riskante Verfolgungs­jagd auf der Auto­bahn

A10 Tauernautobahn – Ein 60-jähriger Deutscher lieferte sich heute eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der Mann ist als Geisterfahrer auf die A 10 Tauernautobahn aufgefahren. Als er die Polizei sah, führte er ein waghalsiges Wendemanöver durch und brauste davon.

 1 Minuten Lesezeit (169 Wörter) | Änderung am 27.10.2019 - 12.46 Uhr

Am 26. Oktober 2019, um 21.53 Uhr, wurde auf der A 10 im Tennengau ein PKW gesichtet der als Geisterfahrer in Fahrtrichtung Salzburg fuhr. Der PKW wurde von einer Polizeistreife an der Kontrollstelle Kuchl angetroffen. Der 60-jährige deutsche Lenker wendete daraufhin sein Fahrzeug und entzog sich einer Kontrolle indem auf der richtigen Spur in Richtung Villach mit weit überhöhter Geschwindigkeit davonfuhr. Sämtliche Anhalteversuche seitens der Beamten, diverse Ampelrotschaltungen und Baustellen ignorierte der 60 Jährige und raste mit Geschwindigkeiten bis 200 km/h Richtung Süden.

Künstlicher Stau war kein Hindernis

Einem künstlich erzeugten Stau an der Mautstelle St. Michael im Lungau konnte er ausweichen. Dabei durchbrach er zwei Schranken und raste mit unverminderter Geschwindigkeit durch den Katschbergtunnel nach Kärnten. Im Bereich Eisentratten konnte der PKW gestoppt werden.
Zwei Polizeifahrzeuge sowie das Täterfahrzeug wurden zum Teil schwer beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Lenker wurde ins Klinikum Klagenfurt gebracht, wo nach Rücksprache mit der Staatanwaltschaft ein Alko- und Drogentest durchgeführt wurde. Das Ergebnis steht noch aus.

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