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Leben - Klagenfurt
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For Forest Bäume:

Nun ist es sicher: Der Stadionwald kommt nach Nieder­österreich

Klagenfurt – Der Sportpark-Geschäftsführer Gert Unterköfler ließ vorige Woche mit der Idee, den Wald in das Karawankenblick-Stadion zu verlegen, aufhorchen. Der Vorschlag sorgte jedoch für politischen Gegenwind. Nun ist klar, was mit dem Wald passieren soll - die Baume kommen nach Niederösterreich.

 2 Minuten Lesezeit (294 Wörter) | Änderung am 28.10.2019 - 11.38 Uhr

Das Kunstprojekt “For Forest” war bis gestern, 27. Oktober, zugänglich. Wo sollen die Bäume danach hin? Diese Frage wurde in der letzten Woche stark diskutiert. Bei einer heutigen Pressekonferenz wurde nun offiziell bestätigt: Die Bäume kommen nach Niederösterreich.

Niederösterreich als neue Heimat

“For forest”-Geschäftsführer Herbert Waldner gab bei der Pressekonferenz bekannt, dass die 299 Bäume aufs Tullnerfeld nach Niederösterreich kommen. Die Bäume des Kunstprojekts werden am Zollfeld nachhaltig genutzt, denn hier können sie in Zukunft weiter wachsen und gedeihen. Der Abbau der Installation hat bereits begonnen.

Ein Stück For Forest für Kärnten

Doch auch Kärnten bleibt der Wald erhalten, denn die 1.500 Sträucher und Pflanzen, die gemeinsam mit den Bäumen die Kunstinstallation bilden, werden nach Maria Saal gebracht. Die ARGE Biodiversität wird eine Artenschutzhecke mit den Pflanzen zum Entstehen bringen.

Germ fordert Aufklärung

Vizebürgermeister Wolfgang Germ sieht in der bestätigten Abwanderung der Bäume aus dem Klagenfurter Stadion nach Niederösterreich eine herbe Niederlage für Bürgermeisterin Mathiaschitz und ihre Rathaus-Koalition. „Weder den stets vorgeschobenen Umwelt- und Klimaschutz, noch irgendeine Form der Nachhaltigkeit hat das umstrittene Projekt For Forest erreicht“, sagt Germ. Laut ihm würden mit dem erneuten Transport quer durch Österreich nicht nur die Bäume leiden, auch die katastrophale CO2-Bilanz von For Forest ließe sich damit nicht länger leugnen. „Den Bürgern wurde das Projekt als nachhaltig und für die Stadt kostenlos verkauft. Tatsächlich hat die Stadt aber mehrere 100.000 Euro dafür aufgebracht. Das gilt es jetzt lückenlos aufzuklären und die Öffentlichkeit muss detailliert über die Kosten informiert werden. Wir sehen uns als Kontrollinstanz und fordern volle Aufklärung“, so Germ abschließend.

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