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Wirtschaft - Klagenfurt
Jakob Orgonyi („Tier“), Verkehrsreferent Stadtrat Christian Scheider und Maximilian Fischl („Max Motion“) zogen eine positive Zwischenbilanz zum E-Scooter Verleihsystem in Klagenfurt.
Jakob Orgonyi („Tier“), Verkehrsreferent Stadtrat Christian Scheider und Maximilian Fischl („Max Motion“) zogen eine positive Zwischenbilanz zum E-Scooter Verleihsystem in Klagenfurt. © StadtPresse/Spatzek

Beliebte Alternative zum Auto

Positive Bilanz für E-Scooter: Über 100.000 Fahrten

Klagenfurt – Über 100.000 Fahrten mit E-Scootern haben die Betreiberfirmen „Max Motion“ und „Tier“ in der Landeshauptstadt seit Einführung des Service gezählt. Es gibt wenige Beschwerden, Unfälle und Organstrafmandate sind selten. Um Sicherheit und Komfort zu erhöhen, steht demnächst ein Flottenwechsel mit neuen Geräten an.

 3 Minuten Lesezeit (360 Wörter)

Seit Juli sind die E-Scooterfirmen „Tier“ mit 170 türkisen Rollern und „Max Motion“ mit 150 weiß-blauen Rollern in der Landeshauptstadt vertreten. Verkehrsreferent Stadtrat Christian Scheider, CI Johann Zwetti von der Verkehrspolizei sowie Jakob Orgonyi („Tier“) und Maximilian Fischl („Max Motion“) zogen am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz eine erste positive Zwischenbilanz.

„Wir beobachten eine erfreuliche Entwicklung“

Aus anderen österreichischen Städten gab es anfangs noch wenig Erfahrungswerte mit dem E- Scooter Verleih. Daher hat sich die Stadt mit den beiden Betreiberfirmen vor dem Start auf eine Vereinbarung mit 15 Punkten geeinigt. „Dadurch konnten wir die Interessen der Bevölkerung schon in der Einführungsphase des Verleihsystems berücksichtigen und eine Konfrontation zwischen den Verkehrsteilnehmern verhindern. Es sind bis dato nur ganz wenige Beschwerden bei den zuständigen Abteilungen eingegangen und wir beobachten insgesamt eine erfreuliche Entwicklung im Umgang mit den E-Scootern“, erklärt Scheider. Auch seitens der Verkehrspolizei wird das Verleihsystem in Klagenfurt positiv gesehen. „Die Situation hat sich mittlerweile sehr gebessert. Wir strafen nicht gleich ab, sondern machen die Nutzer auf Fehlverhalten wie das Befahren von Gehsteigen oder das Zu-zweit-fahren auf Rollern aufmerksam“, berichtet Zwetti. Zwar habe es auch schon Unfälle und ein paar Strafmandate gegeben, es halte sich aber alles im Rahmen.

Coole Alternative zum PKW

Die Betreiberfirmen erklären den guten Start der E-Scooter in Klagenfurt mit der Aufklärungsarbeit, die gemeinsam mit der Stadt geleistet wurde. „Einige Geräte sind anfangs am Acker gelegen oder im Fluss geschwommen. Jetzt gibt es kaum noch Vorfälle oder Beschädigungen. Die E-Scooter als Alternative zum PKW sind in Klagenfurt angekommen“, so Fischl von Max Motion, der seit Einführung auf 50.000 Fahrten und einen Kundenstamm von über 15.000 verweist.

Neue Modelle in Sicht

Ähnliche Zahlen präsentiert der Regional Manager von „Tier“, die in 12 Ländern mit dem Verleihsystem vertreten sind: „In Kärnten haben wir über 16.000 Kunden und bis dato über 60.000 Fahrten. Im Schnitt wird unser Service elf Minuten genutzt“, führt Orgonyi aus. Eine Ankündigung wird vor allem die Nutzer freuen. Demnächst wollen beide Verleihsysteme einen Flottentausch durchführen. Die neuen Modelle werden breiter und robuster sein. Das soll die Sicherheit und den Komfort weiter steigern.

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