Zum Thema:

11.11.2019 - 21:16Neuer Konzert­veranstalter mit eigenem Konzept11.11.2019 - 18:22Archäologischer Fund – und jetzt?11.11.2019 - 17:17Ein Verletzter bei Frontal­zusammenstoß11.11.2019 - 16:06Traditionelle Spezialitäten auf der Brauchtums­messe 2019
Leute - Klagenfurt
Stadtrat Christian Scheider, Pater Anton und Manfred Widmer von der Friedhofsverwaltung beim Landesehrenmal.
Stadtrat Christian Scheider, Pater Anton und Manfred Widmer von der Friedhofsverwaltung beim Landesehrenmal. © StadtPresse/Burgstaller

In Kooperation mit dem Hilfswerk:

Wenn der Gang zum Grab schwierig wird: Begleit­service hilft

Klagenfurt – Zu Allerheiligen gedenken die Menschen ihren geliebten Verstorbenen. Viele ältere und gebrechliche Mitbürger können ohne fremde Hilfe nicht mehr die Gräber ihrer Liebsten besuchen. Ein neues Begleitservice in Kooperation mit dem Hilfswerk greift nun unterstützend unter die Arme.

 2 Minuten Lesezeit (319 Wörter)

Auf den städtischen Friedhöfen wurden für Allerheiligen wieder zahlreiche Verschönerungsmaßnahmen durchgeführt. Zwar steht in der Friedhofsverwaltung am Friedhof Annabichl ein kostenloser Leih-Rollstuhl zur Verfügung, doch das reicht oft nicht als Hilfe aus. Daher bietet Klagenfurts Friedhofsreferent Stadtrat Christian Scheider und das Friedhofsreferat gemeinsam mit dem Hilfswerk einen neuen Service an. „Wenn ältere oder gebrechliche Personen es wünschen, wird für den Friedhofsbesuch eine Begleitperson, die vom Hilfswerk vermittelt wird, zur Verfügung gestellt“, so Scheider. Das Angebot ist kostenlos, dazu melden kann man sich im Büro von Stadtrat Scheider unter 537/2800.

Urnenbestattungen steigen

Weiterhin im Steigen sind die Urnenbestattungen. „Rund 60 Prozent aller Bestattungen pro Jahr sind nun schon Urnenbestattungen“, sagt Manfred Widmer von der Friedhofsverwaltung. So standen im letzten Jahr 267 Erd- 681 Urnenbestattungen gegenüber. Tendenz weiter steigend. Daher bietet man nun auch in Annabichl eine Naturbestattung wie vom Friedensforst im Süden der Stadt bekannt an. Bisher wurden rund 200 Urnenplätze an Bäumen vergeben, in Annabichl hat man Platz für ca. 800 derartige Gräber.

Neue Kapellengruft

Es gibt auf den sieben städtischen Friedhöfen in Klagenfurt aber auch Gräber, die gar nie besucht werden. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Fürsorgegräber, für die die Stadt inklusive Begräbnis aufkommt. Dafür gibt es jetzt eine neue Kapellengruft. Die Beisetzung gestaltet in den meisten Fällen Pater Anton. Die Anzahl der Fürsorgebestattungen steigt jährlich. Waren es 2016 noch 15, so waren es vergangenes Jahr 34. Daher hat die Stadt mit der neuen Kapellengruft auch Vorsorge getroffen.

Gräbersegnung in Annabichl

Am Friedhof Annabichl beginnt am Allerheiligentag die Gräbersegnung um 14.30 Uhr. Am Allerseelentag findet dann um 9.30 Uhr beim Landesehrenmal wieder die Militärische Allerseelenfeier statt. „Friedhöfe sind Orte der Trauer, der Hoffnung und des Glaubens und Allerheiligen ist ein besonderer Tag für die Menschen, ihre Trauer zum Ausdruck zu bringen“, so Pater Anton.

Kommentare laden
ANZEIGE