fbpx
Region auswählen:
Politik - Klagenfurt
© Pusca Arno ÖBH

Kranzniederlegung:

Militärische Aller­seelen­feier in Klagenfurt

Klagenfurt – Zum Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege und des Kärntner Abwehrkampfes sowie zum Gedenken der Opfer für Österreichs Freiheit veranstaltete das Österreichische Bundesheer auch in diesem Jahr militärische Allerseelenfeiern in Kärnten.

 2 Minuten Lesezeit (264 Wörter)

Seitens der Landesregierung nahmen Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin Gruber heute an der Feier beim Landesehrenmal am Zentralfriedhof in Klagenfurt-Annabichl teil. Unter den weiteren Ehrengästen befanden sich unter anderen der Erste Landtagspräsident Reinhart Rohr, der Dritte Landtagspräsident Josef Lobnig, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, Klubobmann Landtagsabgeordneter Gernot Darmann, Landtagsabgeordneter Herbert Gaggl, Stadtrat Christian Scheider und der Zweite Landtagspräsident a.D. Rudolf Schober.

Gewalt darf nie Lösung sein

In seiner Ansprache betonte Militärkommandant Walter Gitschthaler, dass es speziell an Gedenktagen wie Allerseelen unsere Pflicht sei, uns den dunkelsten Epochen unserer Geschichte zu stellen. Man müsse sich zudem die Frage stellen, weshalb Menschen bereit sind, auf Befehl auf Menschen zu schießen. „Gewalt ist nicht, war nie und darf nie zu einem Mittel der Lösung von gesellschaftlichen, religiösen, kulturellen oder wirtschaftlichen Problemen werden. Es gibt keine Alternative zum friedlichen Zusammenleben der Menschen, der Achtung, der Toleranz und der Hilfsbereitschaft.“ Der Gewalt von Menschen an Menschen müsse mit allen Mitteln entgegengetreten werden, so Gitschthaler.

Spuren der Liebe

Theologe und Psychotherapeut Arnold Mettnitzer hielt die Festrede und erinnerte an die Vergänglichkeit und gleichzeitige Unsterblichkeit des Menschen. „Unsere Zeit ist begrenzt. Solange wir aber leben, sind wir dazu gerufen, dort wo wir sind, unverwechselbare Spuren der Liebe zu hinterlassen. Wir dürfen über unser Ende hinaus darauf hoffen, dass wir unvergessen sind, auch wenn die Menschen uns vergessen sollten. Dieser Unsterblichkeit sei heute – im Blick auf die, die vor uns waren und auf deren Schultern wir stehen – das Wort geredet“, so Mettnitzer.