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Politik - Villach
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ÖVP Stadtrat Christian Pober:

Kritik reißt nicht ab: „Wander­bäume kommen aus Deutsch­land“

Villach – Seit dem heurigen Jahr konnten Bürgerinnen und Bürger als Patinnen und Paten für Bäume in Villach auftreten. Die Baumpatenschaften sorgten für heftige Kritik seitens der FPÖ. Stadtrat Baumann bezeichnete die Aktion als "Grüne Schnorraktion". Nun meldete sich auch Stadtrat Christian Pober zu Wort: "Die Bäume werden aus Deutschland importiert und haben eine miserable CO2-Bilanz!"

 2 Minuten Lesezeit (258 Wörter) | Änderung am 05.11.2019 - 19.59 Uhr

„Aus unserer Sicht geht die Kritik von Baumann in eine falsche Richtung“, so ÖVP Stadtrat Christian Pober in einer heutigen Presseaussendung. „Das eigentliche Problem der Bäume ist, dass sie eine miserable CO2-Bilanz haben. Sie werden im Norden Deutschlands aufgezogen und dann mit dem LKW nach Villach gebracht. Wir erwarten uns hier, dass die Ausschreibungskriterien so abgeändert werden, dass Bäume aus der Region zum Zug kommen. Wir haben in Kärnten viele sehr gute Betriebe wie die Firma Karl, welche diese durchaus liefern können. Auch sollten die Behältnisse von regionalen Betrieben wie zum Beispiel Tischlern gefertigt werden“, so Pober weiter. „Die Augenauswischerei des Bürgermeisters mit der Aktion auf das Klima achten zu wollen ist mit den Transportwegen ad Absurdum geführt und muss dringend abgeändert werden“, so Pober abschließend.

„Für heimische Baumschulen zu aufwendig“

Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner erklärte gegenüber 5 Minuten, dass die Bäume für diese Wanderallee eine besondere Größe haben mussten und bereits mit Laub ausgestattet sein sollten. „Ich finde die Kritik von Stadtrat Pober überzogen. Wir haben Bemühungen gesetzt die Bäume aus dem heimischen Bestand zu bekommen. Jedoch gibt es die Bäume in dieser Art – mit Laub und in einem Topf pflanzbar – nicht in unseren regionalen Baumschulen. Daher haben wir die Bäume aus Deutschland importiert“, sagt Oberrauner. Einfach Bäume zu pflanzen sei aufgrund der Hauptwasserleitungen nicht möglich, deswegen wurde die Idee der Wanderbäume in Töpfen umgesetzt, erfahren wir von der Vizebürgermeisterin.

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