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Leute - Kärnten
Die Schlitten- und Rodelbahn Ranner schließt ihre Piste für immer.
Die Schlitten- und Rodelbahn Ranner schließt ihre Piste für immer. © KK

Kosten zu hoch:

Beliebte Schlitten- und Rodelbahn Ranner schließt

Mairist – Diese Nachricht wird viele Rodelfans traurig stimmen: Vor Kurzem gab die Familie Ranner auf ihrer Facebook-Seite bekannt, dass die beliebte Rodelbahn in Mairist ab heuer geschlossen bleibt. Wir haben mit Eva Ranner über die Gründe gesprochen.

 2 Minuten Lesezeit (294 Wörter) | Änderung am 06.11.2019 - 11.59 Uhr

„Wir mussten uns schweren Herzens dazu entschließen, dass unsere/eure beliebte Schlitten- und Rodelbahn nicht mehr betrieben wird“, heißt es auf der Facebook-Seite der Rodelbahn, die vor allem bei Kindern sehr beliebt war. „Leider ist es uns finanziell alleine nicht mehr möglich unsere Schlitten- und Rodelbahn weiterhin zu betreiben“, erfahren wir von Eva Ranner.

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Maskottchen Schlittenbär Mooky begrüßte die Kinder auf der Rodelbahn.

Maskottchen Schlittenbär Mooky begrüßte die Kinder auf der Rodelbahn. - © KK

Kosten sind zu hoch

„Zunächst möchte ich mich bei Bürgermeister Gerhard Mock bedanken. Er hat uns sehr unterstützt und dafür gesorgt, dass wir vom Land Kärnten eine Förderung bekommen würden“, so Ranner. „Leider wären größere Investitionen nötig gewesen, um die Förderungen zu erhalten“, so die Rodelbahnbetreiberin. „Die restlichen 50 Prozent der Kosten würden auf uns sitzen bleiben und das ist für uns leider nicht tragbar“, erfahren wir. Die Familie sollte in neue Schneekanonen und eine bessere Wasserversorgung investieren, doch das Geld dazu fehlt. „Im Stadion soll ein Winterwunderland bei freiem Eintritt kommen. Da hätten wir mit unserer kleinen Bahn sowieso zu kämpfen“, sagt Ranner.

Schließung ist schwerer Schritt

Die Familie Ranner betrieb ihre Rodelbahn seit 2011. „Wir möchten uns bei allen bedanken, welche uns in den letzten Jahren besucht haben“, sagt Ranner, die auch viele Klagenfurter auf ihrer Rodelbahn begrüßen durfte. „An der Rodelbahn haben wir nie viel verdient. Es war uns einfach wichtig, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen“, so die Unternehmerin, die hauptberuflich im Transportgewerbe tätig ist. „Viele Menschen haben sich bei uns gemeldet und uns viel Zuspruch gegeben. Das macht die Schließung umso schwerer“, sagt Ranner abschließend.

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