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Jahresempfang des Militärkommandos Kärnten in der Klagenfurter Windisch-Kaserne. Am Bild (v.l.n.r.): Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler, Kärntnens Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß, LH Peter Kaiser, LR Daniel Fellner und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin.
Jahresempfang des Militärkommandos Kärnten in der Klagenfurter Windisch-Kaserne. Am Bild (v.l.n.r.): Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler, Kärntnens Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß, LH Peter Kaiser, LR Daniel Fellner und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin. © LPD Kärnten/Bauer

Für Schutz und Sicherheit steht er ein:

Heinz Pansi ist Wehr­politischer Kärntner des Jahres

Klagenfurt – Die Kärntner Soldatinnen und Soldaten luden gestern, am 6. November, wieder zu ihrem traditionellen Jahresempfang in die Klagenfurter Windisch-Kaserne ein. Seitens der Kärntner Landesregierung kamen Landeshauptmann Peter Kaiser und Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner, um der Partnerschaft und Verbundenheit mit dem Militärkommando Kärnten Ausdruck zu verleihen. Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler zeichnete den Hermagorer Bezirkshauptmann Heinz Pansi als Wehrpolitischen Kärntner 2019 aus.

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Die Laudatio für den Wehrpolitischen Kärntner hielt Oberst Ralf Gigacher von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Er hob Pansis Engagement während der Unwetterkatastrophe 2018 hervor, bei der das Bundesheer im Bezirk Hermagor besonders stark im Assistenzeinsatz stand. Schutz und Sicherheit der Bevölkerung seien für Pansi stets ganz oben auf der Agenda gestanden.

Pansi überrascht

Pansi zeigte sich von der Auszeichnung sichtlich überrascht. „Es ist Teil meines Jobs, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen und für den Bezirk das Beste zu veranlassen“, meinte er. Seinen Dank richtete er an alle Organisationen, Institutionen sowie seine Mitarbeiter für die großartige Zusammenarbeit während der Unwetterkatastrophe. Auch Gitschthaler dankte in seinen Grußworten dem öffentlichen Leben Kärntens für die Verbundenheit und Zusammenarbeit mit dem Bundesheer. Zur Situation des Heeres sagte er knapp: „Wir haben ein Problem.“ Der Militärkommandant führte als die beiden wesentlichen Punkte „das liebe Geld“ und die Personalsituation – bevorstehende Pensionierungen, Abgänge bei der Miliz, geburtenschwache Jahrgänge bei den Grundwehrdienern – an. „Wir stehen vor einer Grundsatzentscheidung, wie sich das Bundesheer entwickeln soll“, sagte der Militärkommandant. Es gelte, die Aufgaben zu bestimmen sowie die Mittel und Strukturen daran anzupassen.

Zahlreiche Organisationen anwesend

Gitschthaler stellte zudem den neuen Kommandanten der 7. Jägerbrigade, Brigadier Horst Hofer, vor. Das Milizgütesiegel übergab er an Notar Klaus Schöffmann, der selbst Oberleutnant der Miliz ist. Zum Jahresempfang waren zahlreiche Vertreter aus Behörden, Einsatz- und Rettungsorganisationen, von Wirtschaft, Kirche und verschiedenen Institutionen gekommen.

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