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Leute - Villach
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Mit Kinderbuchautor Armin Pongs

Fantasie, Rate­spiele & Spaß: Vor­leserunde begeisterte Kinder

VS Lind ob Velden – Die Kinder der VS Velden, St. Egyden und Lind ob Velden haben mit viel Aufmerksamkeit und Mitmachfreude, etwas Spannung und einem Versprechen den Autor und Schöpfer der „Krokofil“ Bücher, Armin Pongs, in der VS Lind ob Velden erlebt.

 3 Minuten Lesezeit (420 Wörter)

Pongs, der am Chiemsee lebt, bekam die volle Aufmerksamkeit der Grundschüler, stellte Fragen, bekam viele Antworten – und nebenbei wurde heimlich gelernt. Zum Beispiel, was denn ein Illustrator, ein Lektor oder ein Buchbinder ist – oder ein Bimsstein. Es ist entstand Dialog, ein Hin und Her, ein Abfragen, Raten und Aufmerksamkeit erzeugen. Die Schüler machten fröhlich mit. Dabei kam Erstaunliches zu Tage, denn fast alle streckten bei der Frage, wer ein Musikinstrument spielt und ebenso fast alle zeigten bei der Frage auf: „Wer von Euch träumt den manchmal schlecht?“ 

Begeistertes Kinderpublikum

Schließlich fing die Vorleserunde an und Pongs las aus einem seiner Bücher vor. Verblüffend, was der Buchautor aus den Schülern an Wissen und Mitarbeit herausholte. Das Kinderpublikum erlebte eine Mischung aus Ratespiel und Quiz. Event- und Showelemente durften da nicht fehlen. Deswegen hieß es für den Autor und viele Mitmachende auch „zehn Liegestütze sind versprochen“, bei einem Versprecher. Armin Pongs lies die Kinder selbst Schlüsse ziehen: „Beim Lesen entstehen ganz viele Bilder im Kopf. Die Bilder sind eigene Bilder, entstanden mit ganz viel eigener Phantasie.“ Die seien daher einzigartig, erfahren die Kinder, besonders wertvoll und – ein besonderer Reichtum, denn „lesen macht reich!


Kinder wollen „Lesemillionäre“ werden

Durchaus ernst nimmt Kinderbuchautor Armin Pongs seine pädagogische oder auch soziologische Mission als Botschafter fürs Lesen und gegen zuviel Internet und Fernsehen. Auf Nachfrage sagt Pongs, Verfasser von mehr als 20 Werken, darunter auch Belletristik, viel Kinder- und Jugendliteratur, aber auch Sachbücher: „Für die vielen Begegnungen mit Kindern habe ich meine Lehrtätigkeit aufgegeben – das ist es mir wert.“ Dafür zeigt er vollen Einsatz – und deswegen wurden auch – nach dem Lied vom Lesemillionär – jedem Kind beim Abschied das Versprechen einzeln persönlich per Handschlag abgenommen, mehr zu lesen und weniger vor Internet und Fernseher zu sitzen. Schließlich hat jeder „Krokofil-Fan“ auch ein Mondsteinchen mit Sternenstaub gegen schlechte Träume bekommen – oder einen schwimmenden Bimsstein, während die jeweilige Klasse eine Lese-Herz-Muschel am Goldband bekam.

„Lesen macht reich“

Am Abend wurden die Eltern im Rahmen der Lindner Elternschule zum Vortrag „Lesen macht reich“ geladen. Es kamen viele Interessierte, Lehrer und selbstverständlich auch  Eltern, die sehr an der Leseerziehung der Kinder und Jugendlichen interessiert sind. Es war ein gelungener Tag – ein großer Beitrag zur Leserziehung und Lesemotivation. Um weiter an der Leserziehung und Motivation, auch für die Erwachsenen zu arbeiten, bietet die Lindner Elternschule einen Lese-KulturAbend mit Maja Haderlap und Mirco Lieber am 4. Dezember. 

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